PWB AG Hervorragender Technologiepartner seit 35 Jahren

Redakteur: Matthias Böhm

Die 52 Mitarbeiter starke PWB AG deckt den gesamten Bereich der spanenden Fertigung ab: von Kleinst-Bauteilen bis zu 6-Meter langen Werkstücken. Im Dreh-Fräsbereich setzt die PWB AG auf höchste Komplexität und Präzision, Messtechnik inklusive. Zudem verfügt das Unternehmen über eine One-Piece-Flow-Montage für komplexeste mechanische Baugruppen. Im Bereich der Pneumatik verfügt die PWB AG über ein eigenes, als auch kundenorientiertes Systemprogramm, exzellentes Engineering-Know-how inklusive.

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(PWB)

Engineering, Konstruktion, CAD/CAM-Prozesse, 5-achsig simultane Fräsprozesse, Dreh-Fräsprozesse, modernste Teilereinigung, Superfinishing, Kugelpolieren, Rollieren, One-Piece-Flow-Montage komplexester mechanischer Komponenten, ein Pneumatik-Systemprogramm und umfassende Kompetenzen in sämtlichen Fluidtechnik-Bereichen: das sind nur einige Stichworte, die einen ersten Überblick über die umfassenden Kompetenzfelder der PWB AG geben.

Wenn es sein muss: Hochleistungswerkstoffe

Wenn man sich dann noch das Werkstoffspektrum – neben gängigen Materialien: hochspezifische Aluminiumlegierungen (auch für Luftfahrt), Inconel, Hasteloy, diverse Edelstähle, CFK mit PEEK-Matrix und schliesslich noch die komplexen Geometrien und geringsten Toleranzen als auch perfekten Oberflächengüten (Rz 0.4 µm, Ra 0.05 µm für Fluidtechnikanwendungen) vergegenwärtigt, zeigt sich, dass die PWB AG ein hochwertiger Technologiepartner ist.

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Dank der sehr modernen Produktionsanlagen und effizienten Lean-Manufacturing-Methoden kann das Unternehmen in einem ausgezeichneten Preisgefüge produzieren.

Wie oben bereits angedeutet ist die PWB AG mehr als ein reiner Zulieferer, Geschäftsführer Marcel Gamweger formuliert es wie folgt: «Unsere Stärken sind, neben einer hoch automatisierten Fertigung, das gemeinsame Entwickeln von Technologie-Lösungen zusammen mit unseren Kunden. Wir verfügen neben einer herausragenden spanenden Fertigung über ein Team von Verfahrens- und Messtechnikern, die ihre Erfahrungen in die Kundenprojekte einfliessen lassen. Dadurch ist es möglich, dem Kunden einen Mehrnutzen zu realisieren, wie dies als reiner Zulieferbetrieb praktisch nicht möglich wäre.»

Grossteilebearbeitung und Montage auf 300m2 Fläche

Apropos hoch automatisierte Fertigung: Allein der Maschinenpark ist eindrücklich und deckt das gesamte Bauteilspektrum von 10 mm bis 6000 mm Kantenlänge ab, wenn nötig 5-achsig-simultan.

Ein Blick auf die Grossteile-Bearbeitung: Im Mai 2016 wurde auf einer Gesamtfläche von über 300 m2 eine automatisierte Fertigungszelle für Grossteile installiert, dessen Herzstück eine 5-Achs-Fahrständermaschine der Marke RemaControl-Grossbearbeitungszentrum (xyz - 6000x800x800 mm) ist. Die Rohteile werden vorbereitet, gespannt, anschliessend zerspant, gebürstet, entgratet, gereinigt und schliesslich mit weiteren Anbauteilen versehen.

M. Gamweger: «Wir haben verstärkt Anfragen in Richtung Grossteilebearbeitung bekommen, so dass wir uns für diese Investition entschieden haben. Wir müssen uns ständig weiter entwickeln. Das Spektrum, das wir heute abdecken ist ein komplett anderes, als noch vor zehn Jahren.»

Weiter entwickeln heisst auch, in modernste Produktionsmittel investieren, sagt M. Gamweger, denn «nur mit modernen Produktionsmitteln können wir die Produktionskosten senken. Nicht zuletzt aus dem Grund haben wir in ein neues Nakamura Dreh-Fräszentrum NTY3 mit drei Revolvern und 72 Werkzeugen investiert. Auch hier sehen wir die Stärke in der vollautomatischen komplexen Fertigung ab Stange und mit Roboter-Unterstützung. Die Haupt und Nebenzeiten reduzieren sich erheblich, auch dank der hohen Werkzeugzahl. Zusätzlich hat auch die technische Sauberkeit eine immer höhere Bedeutung, weshalb wir zudem in eine neue vollautomatische 6-Bad Reinigungsanlage (Elma X-tra line pro 800) investiert haben. In Zukunft müssen wir uns weiter in Richtung Industrie 4.0 entwickeln. Das heisst die komplette Prozesskette mit allen Prozessschritten von Zulieferanten, über unsere eigene Fertigung, unsere Dienstleister bis zum Kunden, muss digital abgebildet und gesteuert werden. Wenn wir das realisiert haben, sind wir einen Schritt weiter in Richtung Zukunft angelangt. Dank der jüngsten Investition in eine 3D-Messmaschine mit Scan-Funktion gibt es in Sachen Messprotokoll und Präzision nochmals einen Schub nach vorn. Doch perfekte Technologien nützen nichts ohne ein motiviertes und begeisterungsfähiges Team. Das wiederum bedingt, das wir unsere Mitarbeitenden erstens einbeziehen und zweitens in sie investieren in Form von Weiterbildungen und Schulungen, damit sie das Beste aus unseren Produktionsmitteln herausholen. Wenn wir die genannten Punkte langfristig zu Herzen nehmen, dann bleiben wir auch in Zukunft wettbewerbsfähig.»

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