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Flexibilität und Präzision High-End-Sensor zur 3D-Digitalisierung

Redakteur: Anne Richter

>> Der neue High-End-Sensor Comet 6 16M zur 3D-Digitalisierung von Steinbichler Optotechnik bietet grösste Flexibilität und Präzision zur Digitalisierung filigraner Objekte. Ergänzend bietet das bayrische Unternehmen die neue Software Colin 3D zur Datenaufnahme, Datennachbearbeitung und Datenvergleich.

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Der Steinbichler Comet 6 16M mit unerreichter Detailgenauigkeit bei der Digitalisierung filigraner Objekte.
Der Steinbichler Comet 6 16M mit unerreichter Detailgenauigkeit bei der Digitalisierung filigraner Objekte.
(Bild: Steinbichler)

ari. Die Steinbichler Optotechnik GmbH aus Neubeuern, weltweit führender Anbieter von optischer Mess- und Sensortechnik, präsentiert den neuen High-End-Sensor Comet 6 16M zur 3D-Digitalisierung. «Das besonders innovative Sensorkonzept des Steinbichler Comet 6 16M vereint neueste Technologie, Ergonomie sowie Kompaktheit und bietet grösste Flexibilität und Präzision für herausfordernde Aufgabenstellungen», erklärt Herbert Daxauer, Produktmanager 3D-Digitalisierung. «Dank der 16-Megapixel-Kamera bietet der Sensor mit seiner hohen Auflösung eine bisher unerreichte Detailgenauigkeit zur Digitalisierung filigraner Objekte sowie für Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an die Detailtreue.»

Modulare Bauweise und Ein-Kamera-Technologie

Das einzigartige Konzept des Steinbichler Comet 6 16M basiert auf einer modularen Bauweise mit der bewährten Ein-Kamera-Technologie und erlaubt ein schnelles Anpassen der Messfeldgrösse an die jeweilige Messaufgabe. Das kompakte Sensordesign in Verbindung mit dem neuen Handlingsystem gewährt ein Maximum an Bedienerfreundlichkeit und ergonomischer Handhabung. Der Sensor lässt sich dadurch besonders einfach, präzise und schnell justieren; der Anwender kann das System intuitiv und komfortabel bedienen.

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Ausserdem ist der Steinbichler Comet 6 16M besonders flexibel, denn der Benutzer kann jederzeit zwischen hoher Auflösung und maximaler Geschwindigkeit wählen und somit die optimale Leistung für die Anwendung nutzen. Der geringe Arbeitsabstand auch bei sehr grossen Messfeldern lässt speziell bei beengten räumlichen Verhältnissen ein unkompliziertes und zeitsparendes Handling zu. Ein Messfeldwechsel ist besonders einfach und schnell möglich, das System kann dadurch unkompliziert auf unterschiedlichste Objekte und Anwendungen angepasst werden.

Projektionseinheit mit lichtstarker LED

Das Herzstück des Steinbichler Comet 6 16M stellt die neue Projektionseinheit dar, die sich durch eine extrem lichtstarke LED und eine innovative Projektionsoptik auszeichnet. Die in den Sensor integrierte adaptive Projektion erlaubt eine Anpassung der projizierten Lichtmenge an die jeweilige Objektoberfläche. Unerwünschte Effekte, wie zum Beispiel Überstrahlungen, werden so auf ein Minimum reduziert.

Neue Software als leistungsstarke Ergänzung

Eine weitere Neuheit ist die neue Software Colin 3D zur Datenaufnahme, Datennachbearbeitung und zum einfachen Datenvergleich. Die Softwareplattform ist eine leistungsstarke Ergänzung für Comet, Comet Photogrammetrie sowie T-Scan Sensor und ideal auf diese Systeme abgestimmt. Das Programm erkennt selbstständig die ideale Strategie, um Einzelaufnahmen zusammenzufügen (Matching) und führt den Anwender über eine völlig neu gestaltete, projektorientierte Benutzeroberfläche zu einem optimalen Ergebnis. Durch die CAD-Integration erhält der Bediener jederzeit ein Feedback über die noch zu erfassende Bauteiloberfläche.

Schnelle und effiziente Positionierung

Zur schnellen und effizienten Positionierung des T-Scan-Systems sind Messfeld und Scanner in Colin 3D optional einblendbar und erleichtern so das Festlegen der idealen Trackerposition. Messprogramme für Anwendungen mit dem Drehtisch Cometrotary oder Cometdual rotary lassen sich einfach erstellen und ausführen. Alle Einzelmessungen einer Messsequenz werden dabei qualitativ kontrolliert und ggf. automatisch wiederholt.

Basierend auf einer langjährigen Programmiererfahrung mit 64-Bit-Betriebssystemen und der entsprechenden Hardware wie Grafikkarten und Mehrprozessorsysteme, erreichen die neuen Algorithmen von Colin 3D maximale Performance und Datenqualität. Das äusserst benutzerfreundliche und auf das Wesentliche reduzierte User-Interface erlaubt dem Anwender eine besonders schnelle Einarbeitung und komfortables Arbeiten. Die dem Arbeitsablauf angepasste und einheitliche Menüstruktur ist logisch und schrittweise aufgebaut und auf für die Applikation relevante Einstellmöglichkeiten reduziert.

Bauteilkontrolle mit Oberflächenabgleich

Zur Kontrolle der Bauteile können die Scandaten mittels einfacher Best-Fit-Ausrichtung auf die Oberfläche eines CAD-Modells abgeglichen werden. «Colin 3D beinhaltet eine einfache Fehlfarbendarstellung mit Farbverlauf und festen Werten. Der Anwender kann dabei die Flyer zur genaueren Analyse von Abweichungen individuell auf die Oberfläche setzen», betont Herbert Daxauer. «Protokolle zur Dokumentation der Messergebnisse können einfach und schnell generiert und verwaltet werden.» <<

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