Mikron Tool: Sonderwerkzeuge sind ein wichtiges Segment Hochleistungswerkzeuge für Hochleistungswerkstoffe

Von Matthias Böhm 1 min Lesedauer

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Weshalb Sonderwerkzeuge eine der Stärken von Mikron Tool sind, erklärt Sandro Tomasina der SMM Redaktion anhand einer Kundenanfrage aus der Uhrenindustrie.

Sandro Tomasina (Verkaufsleiter Schweiz): Wenn es richtig schwierig und anspruchsvoll wird, bekommen wir Anfragen, Zerspanungslösungen zu entwickeln.(Bild:  Matthias Böhm)
Sandro Tomasina (Verkaufsleiter Schweiz): Wenn es richtig schwierig und anspruchsvoll wird, bekommen wir Anfragen, Zerspanungslösungen zu entwickeln.
(Bild: Matthias Böhm)

Auf welche Werkstoffe hat sich Mikron Tool in den letzten Jahren spezialisiert?

Sandro Tomasina (Verkaufsleiter Schweiz): Wir entwickeln Hochleistungswerkzeuge für Hochleistungswerkstoffe, wie: Cobalt-Chrom, Inconel, Hasteloy, bis hin zu Titanlegierungen. Das sind unsere tagtäglichen technologischen Herausforderungen. Es kommen immer schwierigere Materialien in der Uhrenindustrie zum Einsatz, bis hin zu extrem harten Stählen im Bereich der Uhrwerke. Solche Materia­lien öffnen uns die Tore für unsere Werkzeuge, weil unsere Werkzeuge auf solche Materialien hin entwickelt wurden. Matchentscheidend sind Maschinen mit Innenkühlung.

Neben Standardwerkzeugen haben Sie das Segment Sonderwerkzeuge, welche Rolle spielt es für Sie?

Sonderwerkzeuge sind nach wie vor eine unserer Stärken. Wir hatten kürzlich eine Anfrage eines Uhrenherstellers, er hatte Probleme mit Bohrungsqualität in Rostfrei, insbesondere wegen der Oberflächenstruktur und einer zu grossen Fertigungstoleranz 5/100. Wir entwickelten eine Sonderreibahle mit 1.4 mm Durchmesser, und konnten die Bohrung im Toleranzfeld von 5/1000 mm prozesssicher fertigen. Für solche Prozesse setzen wir unser gesamtes Know-how ein. Sonderwerkzeuge sind nach wir vor ein wichtiges Segment für uns.

Wie verlief die erste Innoteq für Mikron Tool?

Es war eine relativ gute Besucherstruktur, wobei ein grosser Teil der Besucher Bestandskunden von unserem Schweizer Vertriebspartner Prealpina waren. Davon sind relativ viele Kunden aus der Uhrenindustrie und Medizintechnik gewesen, also genau unsere Zielgruppe. Insgesamt haben wir einen positiven Eindruck von der Messe bekommen.

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