Kistler: Qualität sichern Hochproduktive Stanzautomaten überwachen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Zur Messe Stanztec in Pforzheim vom 25. bis 27. Juni stellte Kistler zwei jüngst verwirklichte Sensoren speziell zum Überwachen der Produktion auf Stanz­automaten vor. Diese tragen dazu bei, prozesssicher und ohne Unterbrechungen zu fertigen und Ausschuss zu vermeiden.

Der Analog-Controller KCA 400/Touch ermöglicht, mit bis zu vier Sensoren im Stanzwerkzeug auf Doppelbleche zu prüfen.(Bild:  Kistler)
Der Analog-Controller KCA 400/Touch ermöglicht, mit bis zu vier Sensoren im Stanzwerkzeug auf Doppelbleche zu prüfen.
(Bild: Kistler)

Der überarbeitete analoge Controller KCA 400/Touch ermöglicht den Einsatz von bis zu vier induktiven Sensoren zur Doppel­blechkontrolle. Die mit dem Controller verbundenen Sensoren werden im Stanzwerkzeug platziert. Bereits zwei diagonal angeordnete Sensoren erkennen ein Verkippen der gefederten Führungsplatte, beispielsweise infolge von aufbauendem Stanzabfall. Der Controller ist mit einem grosszügigen Touchscreen ausgestattet und zeigt detaillierte Informationen in Farbe. Zudem kann er Status- und Fehlermeldungen jetzt auch in zahlreichen Sprachen, beispielsweise chinesisch, anzeigen.

Integrierbarer Controller

Der Controller KCA 400/Touch ist als Subsystem konzipiert und benötigt nur einen digitalen Anschluss, um ihn als Bindeglied zwischen Sensorik und Maschinensteuerung in übliche Systeme zum Überwachen von Werkzeugen zu integrieren. So ermöglicht er unter anderem, bestehende und bewährte Systeme mit Sensorik nachzurüsten. Maschinen- und Anlagenhersteller profitieren beim Einrichten mehrerer Anlagen von der Funktion Auto-Set. Nachdem alle Sensoren eingestellt sind, übernimmt und speichert der Analog-Controller deren Daten als Sollwerte. Die gewünschten Toleranzen lassen sich für jeden Sensor individuell einstellen und können jederzeit verändert werden. Somit sind die Sensoren nach einer einfachen Inbetriebnahme unverzüglich bereit zum Überwachen des Werkzeugs. Erkennt die Werkzeugüberwachung unzulässige Daten (ausserhalb festgelegter Grenzen), unterbricht sie unverzüglich die Produktion der Stanzpresse. Das vermeidet, Ausschuss zu produzieren.

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Lückenlos prüfen

Zur Messe in Pforzheim zeigte der Spezialist für Sensorik und Messtechnik auch die jüngste Variante seiner optischen Prüfzellen. Die modular aufgebaute Prüfzelle KVC 621 SE eignet sich zum Prüfen in einer hochproduktiven Fertigung. Sie ist nur 600 mm breit. Sie kann minütlich bis zu 4000 Bauteile im Durchlauf optisch prüfen. Integrierte Kamerastationen erfassen die einzelnen Werkstücke. Die von Kistler weiterentwickelte Bildverarbeitungssoftware KiVision 6.0 analysiert und bewertet die Aufnahmen. Sie erkennt dabei Abweichungen in Abmessungen und Geometrien sowie Fehler an den Oberflächen, wie Kratzer oder Vertiefungen. Die nunmehr vorgestellte Version der Software KiVision ermöglicht, ohne Programmierkenntnisse individuelle Befehlsmakros per Drag-and-drop anzulegen. Das vereinfacht erheblich die Qualitätssicherung. Die gesteigerte Performance der Software sorgt zudem dafür, dass Prüfaufgaben schneller ausgeführt werden. Dank der engmaschigen Überwachung mit einer SPS gewährleistet der Prüfautomat, dass ausnahmslos jedes Werkstück geprüft wird. Bei dafür geeigneten Werkstücken lässt sich zudem eine auf künstlicher Intelligenz basierende Anomaliedetektion integrieren. Sie findet auch bislang unbekannte oder sich häufig ändernde Oberflächendefekte.

Automatisch aussortieren

In einer Kooperation mit dem Spezialisten für Stanztechnik Nidec Sys hat Kistler ein System zum automatischen Austrennen von Ausschuss verwirklicht. Dazu haben die Hersteller die optische Qualitätskontrolle mit dem System Inline Vision & Weld (IVWS) mit einer präzisen Austrennung in einer einzigen Anlage kombiniert. Die von der Prüfzelle KVC 621 SE erkannten Schlechtteile trennt das Schneidewerkzeug automatisiert präzise aus. Im folgenden Arbeitsschritt schweisst das System den Streifen wieder zusammen. Somit ist gewährleistet, dass nur für gut befundene Werkstücke auf die Spule gewickelt werden. Mit diesem System lassen sich strengste Forderungen an Qualität, beispielsweise in der Automobilindustrie, erfüllen.

(kmu)

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