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Sie sind also kein Schwarzmaler?
R. Heim: Nein, ganz und gar nicht. Aber das grösste Risiko von uns ist, wenn unsere Kunden nicht mehr hier sind. Viele Firmen sind bereits ins grenznahe Ausland gezogen, um überhaupt konkurrenzfähig zu bleiben. Ich hoffe, dieser Trend hält nicht an.
Was ist das Erfolgsrezept von KIFA?
R. Heim: Das Erfolgsrezept hat viele verschiedene Zutaten. Zum einen sind wir ein modernes, aber bodenständiges Familien-KMU, das eine gesunde, ehrliche Unternehmenspolitik betreibt. Wir investieren viel in unser Team und in unseren Anlagenpark. Das macht uns stark im Markt. Zudem sind wir unserem Werkstoff Holz seit fast 100 Jahren treu geblieben. Weiter ist sicherlich unser Angebot in beiden Bereichen vorzüglich auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt. Und unser Team versteht es, die Kundenwünsche über eine saubere, digitale Planung in reelle, funktionale Lösungen umzumünzen. Alles zusammen wird von tollen Referenzobjekten und -projekten unterstrichen.
Sie erwähnten die tollen Referenzprojekte. Was waren die aussergewöhnlichsten Projekte, welche Sie bewerkstelligen konnten?
R. Heim: Im Systembau sind es sicherlich die 4- und 5-geschossigen Bürobauten für Hoffmann-La Roche in Basel. In der kurzen Zeit von weniger als einem halben Jahr wurden Räume für 250 Arbeitsplätze geschaffen. Am meisten Publicity haben wir mit dem House of Switzerland erhalten. Dieses wurde durch unsere Konstruktionsabteilung und unsere Produktion in Rekordzeit umgesetzt. Das waren zwei ganz besondere Projekte. Wir bauen aber auch Turnhallen oder ganz aktuell eine grosse Migros-Filiale. Aber auch im Verpackungsbereich gibt es Highlights, die haften bleiben. So durften wir bereits Bertrand Piccards «Solar Impulse» verpacken oder grosse Flügel von Windrädern. Ein anderes Beispiel sind spezielle Klimakisten für Kunstbilder oder auch Hitzeschilde von Ruag Space.
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