3D-Metalldruck

HP Metal Jet druckt für VWs Elektorauto ID.3

| Redakteur: Simone Käfer

Für die erste Kampagne des VW ID.3 wurden 10.000 Modelle per Additiver Fertigung hergestellt.
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Für die erste Kampagne des VW ID.3 wurden 10.000 Modelle per Additiver Fertigung hergestellt. (Bild: HP)

Seit dem vergangenen Jahr arbeitet Volkswagen (VW) mit HP und dessen 3D-Metalldrucker Metal Jet. Nun wurde bekannt gegeben, dass Komponenten für VWs Elektorauto ID.3 produziert wurden.

HP und GKN Powder Metallurgy produzierten innerhalb weniger Wochen über 10.000 hochwertige Komponenten für die Vorstellung des Elektrofahrzeugs ID.3 von VW. Damit erreichte Volkswagen einen wichtigen Meilenstein in der ersten Phase der dreiphasigen strategischen Roadmap. „Mithilfe des HP Metal Jets können wir unser Ziel, die Additive Fertigung zu industrialisieren, schnell umsetzen – ein wichtiger Wendepunkt für die Automotive-Branche“, sagt Dr. Martin Goede, Head of Technology Planning and Development bei Volkswagen (VW). „Wir erreichen unsere Meilensteine und können aktiv Funktionsteile für die Produktion identifizieren und entwickeln.“

HP-Maschine soll auch Leichtbau-Komponenten drucken

Die Produktion des ID.3-Modells ist der erste erfolgreiche Schritt innerhalb VWs strategischer Roadmap für die Serienfertigung und Produktion von Accessoire-Komponenten mit dem HP Metal Jet. In den kommenden Phasen sollen die mit dem 3D-Drucker bedruckten Strukturbauteile in die nächste Fahrzeuggeneration integriert werden. Des Weiteren sollen die Bauteile kontinuierlich grösser sowie die technischen Anforderungen entsprechend angepasst werden. Ziel ist es, künftig 50.000 bis 100.000 etwa fussballgrosse Komponenten zu produzieren, darunter leistungsfähige Funktionsteile mit hohen strukturellen Anforderungen wie Schaltknäufe und Spiegelhalterungen. Sobald das neue Elektrofahrzeug in Serienproduktion geht, soll der Metal Jet auch für zusätzliche Applikationen wie die Leichtbauweise von vollständig sicherheitszertifizierten Metallteilen genutzt werden.

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HP kooperiert mit GKN Powder Metallurgy, um in mit Metal-Jet-Druckern ausgestatteten Fabriken funktionale Metallteile für Automobil- und Industrieunternehmen herzustellen. Durch die Zusammenarbeit zwischen Volkswagen, HP und GKN Powder Metallurgy konnten Komponenten in kürzester Zeit massstabgetreu produziert werden. Für den neuen VW ID.3, das laut Aussage von VW erste vollelektrische Serienfahrzeug mit CO2-neutralem Fussabdruck, wurden mehr als 10.000 Modelle für die Marketingkampagne rund um das Auto in den GKN-Werken in Bad Langensalza und Radevormwald sowie bei HP in Barcelona gefertigt. „Wir sind sehr zufrieden mit den technischen Features sowie der Geschwindigkeit, Qualität und den niedrigen Kosten pro Teil, die der HP Metal Jet bietet”, sagt Goede. „Die Oberflächenqualität und die Feature-Auflösung ermöglichen eine hohe Detailgenauigkeit und verleihen diesem wichtigen Meilenstein des Unternehmens eine besondere Note.“

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