Industrieschmutz zuverlässig beseitigen

Redakteur: Sergio Caré

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Der Einbausauger IVR-B findet dank niedriger Bauhöhe und kompakter Abmessungen auch in beengten Verhältnissen Platz.
Der Einbausauger IVR-B findet dank niedriger Bauhöhe und kompakter Abmessungen auch in beengten Verhältnissen Platz.
(Bild: Kärcher)

Industrielle Abfälle wie Metallstäube oder -späne stellen aufgrund ihrer abrasiven Eigenschaften besondere Anforderungen an Industriesauger. Um dem gerecht zu werden, bietet Kärcher drei Reihen von besonders robusten Spezialsaugern an: die IVR-Serie für Feinstaub, die IVR-L-Modelle für Gemische aus Spänen und Kühlschmierstoffen sowie die IVR-B-Einbausysteme für den Dauereinsatz. Alle drei zeichnen sich durch einen niedrigen Geräuschpegel sowie eine intuitive, zeitsparende Bedienung aus.

IVR-Sauger

Große Mengen an Staub und Feinstaub bewältigen die IVR-Sauger mittels eines zweifachen Systems: Ein zyklonartiger Abscheider entfernt zunächst grobe Partikel, bevor ein Taschenfilter die restlichen Verschmutzungen auffängt. Dieser Filter lässt sich über einen Rüttelhebel innerhalb kürzester Zeit gründlich reinigen, zudem ist er bei Bedarf waschbar. Der Behälter mit den gesammelten Stäuben kann einfach aus dem Gerät gezogen und auf Rollen zum Entleeren gefahren werden. Zusätzlich lässt sich ein verschließbarer Polyethylen-Beutel einlegen, mit dem gesundheitsgefährdende Stäube sicher entsorgt werden können.

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IVR-L-Sauger

Bei den IVR-L-Modellen, die für die Aufnahme von Kühlschmierstoffen und Spänen entwickelt wurden, nimmt ein waschbarer Oberflächenfilter Flüssigkeitsnebel und kleine Partikel auf. Gröbere Stoffe fallen entweder mit der Flüssigkeit in den Sammelbehälter oder werden in einem optionalen Siebkorb aufgefangen. Dadurch lassen sich Späne und Kühlschmierstoffe ohne großen Aufwand trennen, was die Entsorgung oder Wiederverwertung vereinfacht. Die Flüssigkeit kann anschließend über einen transparenten Schlauch abgelassen werden, der sonst als Füllstandsanzeige dient. Alternativ besteht die Möglichkeit, den Behälter über eine Kippfunktion oder mittels einer Fasspumpe zu leeren.

IVR-B-Sauger

Da die IVR-B-Einbausauger überall in der Produktion Platz finden müssen, wurden sie möglichst kompakt konstruiert. Das macht auch die Handhabung besonders einfach: Ein starker und langlebiger Kompressor ermöglicht es, im Dauerbetrieb Späne, Stanz- und andere Produktionsabfälle einzusaugen. Geringe Staubanteile werden dabei von einem Patronenfilter aufgefangen. Der grobe Schmutz fällt in einen Edelstahl-Behälter, der an den Aufprallstellen zusätzlich verstärkt wurde, wodurch eine lange Standzeit sichergestellt ist.

Zum Entleeren muss lediglich der Verbindungsschlauch zum Motor entfernt werden, um den gesamten Sammelbehälter samt Deckel bequem entnehmen zu können.

360°-Einsatz

Alle Industriesauger-Modelle gibt es mit unterschiedlichen Volumina und Leistungsstärken. Um die nötige Widerstandsfähigkeit für den industriellen Einsatz zu gewährleisten, sind die Sammelbehälter, Gestelle und Griffe der Sauger aus dickem Stahlblech gefertigt und verschweißt.

Die Saugertypen IVR und IVR-L sind dank großer, ölbeständiger Räder und eines ergonomischen Schubbügels zudem mobil einsetzbar. Beim IVR-L wird der Schlauch oben mit dem Gerät verbunden und lässt sich um 360° drehen, so dass man einen weiten Einsatzbereich abdecken kann.

Ergänzend dazu bietet Kärcher eine breite Palette an Zubehör an, darunter Aluminiumschläuche für besonders abrasive Abfälle und Bürstendüsen für sehr empfindliche Oberflächen. Auch ein Druckluftsystem zum Ausblasen von Sacklöchern lässt sich wahlweise anschließen. | sc

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