Messevorschau EPHJ-EPMT-SMT Innovationen für die Uhrenbranche

Redakteur: Anne Richter

Die nächste Ausgabe des Salons EPHJ-EPMT-SMT findet dieses Jahr vom 18. bis 21. Juni 2019 in Genf statt. Die weltweit einzigartige Fachmesse für Hochpräzisionstechnologie zieht immer mehr internationale Käufer an.

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Die EPHJ-EPMT-SMT, Fachmesse für Hochpräzisionstechnologie für die Uhren- und Schmuckindustrie, Medizintechnik und Mikrotechnik.
Die EPHJ-EPMT-SMT, Fachmesse für Hochpräzisionstechnologie für die Uhren- und Schmuckindustrie, Medizintechnik und Mikrotechnik.
(Bild: Anne Richter, SMM)

Mit über 800 Ausstellern aus 18 Ländern und 20 000 erwarteten internationalen Fachbesuchern aus fünf Kontinenten wird die 18. Ausgabe des Salons EPHJ-EPMT-SMT an den Erfolg der vorhergehenden Ausgaben anknüpfen, erwartet der Veranstalter, die Palexpo Genf. EPHJ-EPMT-SMT ist die führende alljährlich in der Schweiz stattfindende Fachmesse der Hochpräzisionsbranche, der Zulieferer aus dem Berufsumfeld Uhren- und Schmuckbranche, der Mikrotechnologien und der Medizintechnologie anspricht. .80% der Aussteller sind Schweizer, darunter 67% aus der Westschweiz und ein Drittel aus der Deutschschweiz.

Während verschiedene Fachmessen ihr Geschäftsmodell hinterfragen, erlebt der Salon EPHJ-EPMT-SMT keine Krise. «EPHJ-EPMT-SMT ist eine B2B-Fachmesse», erklärt Alexandre Catton, Direktor des Salons, «und das ist es, was ihre Besonderheit und Stärke ausmacht. Die Aussteller treffen ausschliesslich auf Schweizer und internationale Fachpersonen, Vertreter von Marken oder andere, die Geschäfte abschliessen wollen, sich für Innovationen interessieren oder nach neuen Technologien für ihre Endprodukte suchen.» Die Fachmesse ist deshalb führend, wenn es um Hochpräzisionstechnologien in den Bereichen Uhrmacher- und Juwelierkunst, Mikrotechnologie und Medizintechnik geht. Sie bietet den Ausstellern Gelegenheit, Innovationen oder Verbesserungen bestehender Technologien vorzustellen.

Jedes Jahr entstehen neue technologische und geschäftliche Brücken zwischen den verschiedenen Akteuren. Die Anzahl der Aussteller, die eine Diversifizierung hin zum weltweit vielversprechenden Medtech-Bereich ankündigen, steigt auf 330. Gleichzeitig geben 704 Aussteller an, in der Uhrenindustrie tätig zu sein, die somit weiterhin die solide Basis sowie die Daseinsberechtigung der Fachmesse darstellt. Im Vergleich zu 2018 werden in diesem Jahr 120 neue Unternehmen ihre Produkte in Genf ausstellen. Diese Neuaussteller widerspiegeln die neuen technischen Anforderungen der Werkzeug-, Maschinen- und Hochpräzisionsindustrie auf eindrückliche Weise. Kontrollen und Qualitätsstandards der Endprodukte nehmen bei diesen Ausstellern, die in immer kleinerem Massstab agieren, einen zunehmend wichtigen Platz ein.

Die Industrie 4.0 wird mit innovativen Konzepten vertreten sein, die dazu dienen sollen, die physische und digitale Welt in Einklang zu bringen. Mit dem noch immer brandaktuellen 3D-Druck sorgen mehrere Aussteller für ein weiteres Highlight der Fachmesse. Die Robotik mit ihrer Fähigkeit, extrem präzise Mikrobausteine zu fertigen, steht am Salon ebenfalls im Vordergrund. Dabei reicht die Bandbreite vom Mikron bis zur 3D-Gestik, um den Bedürfnissen in Bezug auf das automatisierte Einrasten und Ausklinken von Komponenten auf den verschiedenen Werkzeugen zur Oberflächenbehandlung gerecht zu werden. -ari- SMM

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