Stangenlader und Roboterzelle Innovative Technologie für effiziente Automation

Von Konrad Mücke

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FMB stellt ein modulares, universelles Automationssystem und flexible Stangenlademagazine vor. Mit dem modularen Automationsbaukasten können Anwender komplette Roboterzellen selbst erstellen. Beim Stangenlader fährt der Führungskanal mit dem Spindelstock bei Langdrehautomaten mit.

Individuelle Automation einfach aus dem Baukasten aufbauen: die modulare Automationsplattform FMBase von FMB.
Individuelle Automation einfach aus dem Baukasten aufbauen: die modulare Automationsplattform FMBase von FMB.
(Bild: FMB)

Die FMB Maschinenbaugesellschaft aus Faulbach, Spezialist für Automation rund um Werkzeug­maschinen, hat zur AMB die komplett modulare Automationsplattform FMBase präsentiert. Die Plattform ist besonders nutzerfreundlich ohne Konstruktionsaufwand und Spezialkenntnisse einfach und schnell zu konfigurieren und in Betrieb zu nehmen. Zum anderen hat FMB das Stangenlademagazin Turbo RS 2-20 vorgestellt, mit dem der Hersteller seine Baureihe Turbo mit RS-Technologie mit einer Variante für kleinere Stangendurchmesser komplettiert. Mit dem Stangenlader Turbo RS 4-45 V hat das Unternehmen darüber hinaus ein grundlegend neu entwickeltes Konzept für Lademagazine vorgestellt, das eine Anzahl innovativer Ideen bezüglich Funktionalität und Handhabung in sich vereint. Anwender profitieren bei der RS-Technologie vor allem davon, dass die Stangen beim Fertigen auf Langdrehautomaten bis zur Drehmaschinenspindel jederzeit optimal geführt und somit schwingungsarm vorgeschoben werden. Zudem lassen sich die Lademagazine mit RS-Technologie bei der Inbetriebnahme der Gesamtanlagen und beim Anpassen der Drehprozesse auf den Drehautomaten meist effizienter einrichten und umstellen.

Roboterzelle modular aufbauen

Mit der durchgängig modularen Automationsplattform FMBase erstellen künftig Maschinen- und Anlagenbauer, Automationsintegratoren und Fertigungsbetriebe schnell und einfach ein individuell passendes Robotersystem. Aus standardisierten Modulen können selbst wenig erfahrene Anwender komplexe Automationszellen aufbauen, zum Beispiel zum Be- und Entladen von Werkzeugmaschinen, zum Bearbeiten, Reinigen, Messen und Prüfen von Werkstücken sowie zum Handling, zur Montage und zum Verpacken von Bauteilen. Sämtliche Modulkombinationen lassen sich schnell und einfach, ohne komplizierte Programmierung, per «Plug-and-play» installieren, in Betrieb nehmen und bedienen. Auf Wunsch unterstützen die Spezialisten des Faulbacher Herstellers Anwender mit Beratung und Engineering dabei, die individuell optimale Automations­zelle zu konzipieren, zu konfigurieren, entsprechend den relevanten technischen Regeln und Normen aufzubauen und in Betrieb zu nehmen.

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Stangen zuverlässig schwingungsarm vorschie­ben

Die Vorteile der Stangenlademagazine mit RS-Technologie basieren auf dem beweglichen Führungsmodul. Es verbindet den Führungskanal mit der Spindel der Drehmaschine und bewegt sich synchron mit dem Spindelstock in Z-Richtung. Auf Langdrehautomaten gewährleistet dieses Konzept, dass die Stangen im ölgefluteten Führungskanal zuverlässig und schwingungsarm bis direkt zum hinteren Spindelende geführt werden. Das gilt selbst für lange Stangen kleiner Durchmesser. Damit trägt diese Bauart der Stangenlademagazine entscheidend dazu bei, dass Fertigungsbetriebe auf Langdrehautomaten Drehteile in grossen Serien höchst genau und zuverlässig fertigen können. Das bewegliche Führungsmodul stellt sich in seiner Posi­tion zudem automatisch auf den jeweiligen Arbeits­modus der Drehautomaten – Lang- oder Kurzdrehen – ein. Das erübrigt bei hybriden Dreh­automaten manuelle, langwierige Tätigkeiten und minimiert so die Zeiten zum Umstellen der Lademagazine. SMM

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