Konferenzbericht Swissmem Symposium Internationalisierung: Global gehen, um den Erfolg zu sichern
«Internationalisierung» ist zurzeit ein grosses Thema auf dem europäischen Kontinent. Dass die Schweiz da keine Ausnahme bildet, ist klar. Der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallverband Swissmem lud darum am 25. August 2016 nach Zürich ins Lake Side für ihr alljährliches Symposium ein.
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Die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) befindet sich währungsbedingt laut Swissmem im Jammertal, die Herausforderungen sind vor allem für kleineren Unternehmen gross. Die Margen wurden geschnitten und die Produktivität wurde massiv gesteigert. Trotzdem ist die Lage immer noch gespannt. An diesem Punkt fragt sich so manches KMU: Wie weiter?
Internationalisierung als Chance
«Die KMU müssen alle Chancen nutzen die sich ihnen bieten, um aus dieser schwierigen Lage herauszufinden», sagt Peter Dietrich, Direktor bei Swissmem.
Die Internationalisierung der Unternehmen sei eine dieser Chancen, die den langfristigen Erfolg der MEM-Industrie sichern wird. Dass dies kein Geheimnis ist, weiss jedoch nicht nur der Verband, sondern ist auch bereits bei den Fertigern angekommen. In einer Studie des Finanzberaters Deloitte sagten 400 MEM-Betriebe aus, dass sie positiv in die Zukunft blicken. Insbesondere die Märkte Deutschland, China und USA haben in den vergangenen zwölf Monaten die Exporte gestützt und werden dies in nächster Zeit weiter machen. Keine Angaben gab es jedoch zur Situation bei den Margen – was eher auf einen verhalten-positiv gestimmten Blick in die Zukunft weist.
Dennoch rechnen die Firmen mit substanziellem Wachstum bis 2025. 2014 exportierten die Schweizer rund 39 Mrd. CHF in die EU. Bis 2025 rechnen die Unternehmer mit einem Exportvolumen von 49 Mrd. CHF. Aber auch in China, Asien und Amerika, ist die Branche sicher, das Volumen pro Jahr um 3 bis 4 Mrd. CHF steigern zu können. «Wir gehen davon aus, dass dadurch das Wertschöpfungswachstum in der Schweiz um 3,3 Mia. CHF ansteigen wird und dadurch 5500 neue Arbeitsplätze entstehen werden», sagt Dietrich.
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