Firmennachrichten Iscar feiert doppeltes Jubiläum

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Iscar feiert im Jahr 2012 doppeltes Jubiläum: Im Jahr 1952 gründete Stef Wertheimer das Unternehmen Iscar in Israel und vor 40 Jahren wurde die deutsche Niederlassung ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit hat sich das Unternehmen vom Nischenplayer zum Vollsortimenter entwickelt und will die Erfolgsgeschichte auch in Zukunft fortführen.

Firmen zum Thema

Das Ab-/Einstech-Werkzeugsystem Self-Grip legte die Basis für den Zugang zum anspruchsvollen deutschen Markt.
Das Ab-/Einstech-Werkzeugsystem Self-Grip legte die Basis für den Zugang zum anspruchsvollen deutschen Markt.
(Bilder: Isca)

Vom Aussenseiter über den Nischenspezialisten zum Vollsortimenter – auf diesen recht kurzen Nenner lässt sich die Erfolgsstory des Spezialisten für Zerspanwerkzeuge Iscar bringen. Von Stef Wertheimer im Jahr 1952 in Israel gegründet, hat sich daraus ein weltweit agierendes Zerspantechnologie-Unternehmen mit über 10 000 Beschäftigten und ca. 2 Mrd. EUR Umsatz entwickelt. Den ambitionierten und unkonventionellen Anfängen in den 50er Jahren folgte bald die wegweisende Entwicklung des Stechwerkzeugsystems Self-Grip. Dieses trat ab dem Jahr 1976 seinen Siegeszug um den Erdball an und legte zudem den Grundstein für den Nimbus von Iscar als ein hoch innovativer Technologie- und Marketing-Treiber. Fortan eilte Iscar der Ruf voraus, mit seinen werkzeugtechnischen Entwicklungen den Kunden durch spürbare Zuwächse an Produktivität und Wirtschaftlichkeit einen echten Mehrwert zu verschaffen.

Vom Newcomer zum Technologieführer

Wohl wissend, dass nicht nur die Entwicklung hochleistungsfähiger Werkzeuge, sondern erst das Zusammenspiel mit Vertrieb, Marketing und Service zum Erfolg führt, organisierte das damalige Iscar-Management um Stef Wertheimer und Jacob Harpaz den internationalen Verkauf. Mit der Zeit wurden deshalb weltweit Niederlassungen gegründet, unter anderem 1972 in Deutschland – der «alten Heimat» von Stef Wertheimer, die er im Jahr 1937 in Richtung Palästina verliess, um sich dort eine Existenz aufzubauen. Mit der Gründung der Iscar Deutschland im badischen Bühl nahm eine weitere Erfolgsgeschichte ihren Lauf. Diese war vor allen Dingen von pfiffigen Initiativen der damaligen Geschäftsführung um Peter Geisendörfer sowie dem grossen Engagement der zunächst nur wenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geprägt. In dem mit 150 m² eher bescheidenen Büro in Bühl wickelten gerade mal insgesamt sechs Beschäftigte den Einkauf, den Import sowie die Vertriebsaktivitäten bezüglich Endkunden, Handelspartnern und Handelsvertretern ab. Bereits in dieser Phase wurde der eigene Vertrieb sehr stark forciert.

Bildergalerie

(ID:32722600)