Umsatzanstieg in 2021 Kistler auf Wachstumskurs dank strategischer Neuausrichtung

Von Anne Richter

Die Kistler Gruppe konnte das vergangene Jahr trotz andauernder Pandemie sowie teilweise grossen Verzögerungen in den globalen Lieferketten mit einem leichten Wachstum abschliessen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 411 Millionen Schweizer Franken. Massgeblichen Anteil am Geschäftserfolg hatten die Massnahmen zur strategischen Neuausrichtung.

Anbieter zum Thema

Rolf Sonderegger, CEO der Kistler Gruppe: «Das Jahresendergebnis und die bereits eingegangenen Aufträge belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.»
Rolf Sonderegger, CEO der Kistler Gruppe: «Das Jahresendergebnis und die bereits eingegangenen Aufträge belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.»
(Bild: Kistler)

«Das vergangene Jahr hat die Wirksamkeit unserer neuen Strukturen in einer schwierigen globalen Lage mit anhaltender Pandemie, Zuliefererkrisen und steigenden Rohstoffpreisen auf die Probe gestellt. Das Jahresendergebnis und die bereits eingegangenen Aufträge belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind», fasst Rolf Sonderegger, CEO der Kistler Gruppe, zusammen.

Dem weltweiten Mangel an Elektronikkomponenten, insbesondere Halbleitern, begegnete das Unternehmen mit geschickter Bevorratung, sodass Lieferversprechen eingehalten werden konnten. Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr ist Kistler optimistisch, die Entwicklung von 2021 fortzusetzen und bald an das Vorkrisenniveau von vor zwei Jahren anzuknüpfen. Die Signale stehen gut: Der bisherige positive Auftragseingang rückt das angestrebte Umsatzvolumen von 450 Millionen Euro in greifbare Nähe.

Fest geplant für 2022 ist bereits ein Personalaufbau von 150 Stellen mit dem Ziel, bis Ende des Jahres einen Mitarbeiterstand von rund 2100 zu erreichen. Die neuen Positionen werden vorwiegend in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion und Logistik sowie den internationalen Vertriebs- und Service-Teams geschaffen.

Investition in Innovation

Kistler hat das vergangene Jahr genutzt, um seine Kräfte zu bündeln und seine Zielmärkte zu konsolidieren. Insbesondere in die Wachstumsbereiche Digitalisierung in der Automobilindustrie und industrielle Automatisierung fliessen Investitionen. Mit einem Anteil am Gesamtumsatz von acht Prozent ist dies das höchste Entwicklungsbudget in der Firmengeschichte.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:48036296)