Klebeverbindung

Kleben bei Kraftwerkanlagen

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Klebverbindung mit einer langen Lebensdauer gefordert

In der Flugzeug- und Autoindustrie wird schon seit über 40 Jahren geklebt. In diesen Bereichen wird von der Klebverbindung eine Lebensdauer von 30 Jahren erwartet. Auch bei Windkrafträdern und Solaranlagen sind die Innovationen der Klebindustrie unentbehrlich geworden und auch diese müssen 25 Jahre überdauern. Also warum nicht auch bei Wasserkraftwerken? Auch bei solchen Anlagen müssen Kriterien erfüllt und berücksichtigt werden, die auch bei den vorher genannten Anwendungen nicht unbekannt sind.

Das Unternehmen ist sich bewusst, dass Kraftwerkbetreiber gegenüber neuen Technologien sehr zurückhaltend sind und dass ohne umfangreiche Tests mit positiven Ergebnissen keine Klebverbindungen verkauft werden können.

Hausinterne Testanlage

In Zusammenarbeit mit der Firma marty-engineering aus Baar wurden zahlreiche Tests mit unterschiedlichen Klebanwendungen und Klebstoffen von verschiedenen Herstellern durchgeführt. Diese Versuche können im Haus von Rittmeyer durchgeführt werden. Es stehen Drucktestanlage bis 250 bar, Klimaschrank und Vibrationsgeräte zur Verfügung. Bei allen Tests können unter Belastungen zugleich auch die Messwerte geprüft werden. Mit gezielten Prüfmethoden können auch Alterungstests durchgeführt werden. Die Lebensdauer der Klebverbindungen ist für die Anwender sehr wichtig, denn ein Abschalten der Anlagen wegen Undichtigkeit oder anderweitigen Problemen generiert hohe Ausfallkosten.

Kleben – mehr als eine Alternative

Arosa Energie renovierte im Jahr 2011 das Kraftwerk Litzirüti und die Druckleitungen von Arosa nach Litzirüti. Die Wandstärke dieser Druckleitung mit Durchmesser von ca. 1 m ist knapp 10 mm. Da man ungern an diesem Rohr schweissen wollte, war Arosa Energie mit dem Vorschlag der Firma Rittmeyer AG einverstanden, die Sensoren für die Durchflussmessung zu kleben.

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