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Bei Rittmeyer wurde umgehend eine Klebverbindung mit den gleichen Vorgaben vorbereitet und erfolgreich getestet. Bei der Montage am Druckrohr musste zuerst die Beschichtung auf der Innen- und Aussenseite entfernt werden. Trotz der dünnen Rohrwand wurden Gewinde geschnitten, damit die Sensoren mit Loctite geklebt und positioniert werden konnten. Da nur wenig Klebfläche zur Verfügung stand, wurde diese mit einem Flansch vergrössert, der auf den Sensor aufgeschraubt und mit der Rohrwand verklebt wurde. Fertig ist die Montage!
Nach der vorgegebenen Aushärtezeit können die Sensoren ausgerichtet werden. Mit der Verkabelung und Tests der elektrischen Verbindung ist die Durchflussmessung betriebsbereit. Die Klebverbindungen sind in der Zwischenzeit bereits in weiteren Kraftwerken und auch mit anderen Materialien angewendet worden.
Klebtechnik wird sich in Zukunft bewähren
Die Entwicklung der Klebverbindungen geht weiter und bestätigt, dass man auf dem richtigen Weg ist. Ein Augenschein an der Hannover-Messe bestätigt den Fortschritt.
Wichtig ist: Sauberkeit der Klebflächen, Verarbeitungstemperaturen und Klebspalt müssen eingehalten werden. Im November waren in Arosa die Temperaturen nicht gerade klebefreundlich. Aber, wie in Arosa können mit verschiedenen Hilfsmitteln die Klebumgebungen einigermassen auf die nötige Temperatur gebracht werden.
Die Klebtechnik wird sich in den nächsten Jahren, auch im Bereich Kraftwerkbau, bewähren. Klebverbindungen werden seit Jahren erfolgreich angewendet und bereits sind viele innovative Neuerungen vorgestellt worden, die weitere Vorteile bringen. <<
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