Schleifen mit höchster Genauigkeit Kombiniert: Produktivität und Präzision beim Schleifen

Redakteur: Anne Richter

Okuma bietet hoch entwickelte CNC-Schleif­maschinen, die Präzision und Produktivität vereinen. Die Schleifmaschinen für Innen- und Aussendurchmesser verfügen über eine Reihe von Hard- und Softwarelösungen, die sie aussergewöhnlich präzise, produktiv und zuverlässig machen.

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Die Okuma OSP-P300GA stellt die perfekte Verbindung von Hard- und Software dar.
Die Okuma OSP-P300GA stellt die perfekte Verbindung von Hard- und Software dar.
(Bild: Okuma)

Seit der Vorstellung der ersten Okuma-­Schleifmaschine im Jahr 1918 hat Okuma die Werkzeugmaschinen permanent weiterentwickelt und optimiert. Heute bietet Okuma CNC-Schleifmaschinen, die extreme Präzision und hohe Produktivität vereinen. Die Maschinen werden in verschiedenen Industriebereichen wie der Automobilbranche oder in der Luft- und Raumfahrt verwendet. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo höchste Masshaltigkeit und zuverlässiges Schleifen benötigt werden. Okuma-Schleifmaschinen für Innen- und Aussendurchmesser eignen sich sowohl für die Einzelstückfertigung wie auch für hochautomatisierte Produktionsprozesse.

Herzstück: hydrodynamisch gelagerte Dreipunktspindel

Durch ihre äusserst stabile Konstruktionsweise sind Okuma-Schleifmaschinen hochpräzise. Das Herzstück der Rundschleifmaschinen ist eine innovative, hydrodynamisch gelagerte Dreipunktspindel. Mit der Spindelrotation erzeugt das Spindellager einen keilförmigen Ölfilm, auf dem die Spindel im Betrieb lagert. Diese Lagerung ermöglicht eine Rückhaltekraft von einer Tonne und eine Rundlaufgenauigkeit von 0,01 µm.

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Der Fokus auf hohe Masshaltigkeit wird in der gesamten Schleifmaschine beibehalten. Bei Okuma-­Innenschleifmaschinen sorgt eine robuste 5-seitige hydrostatische Führungsschiene für höchste Zuverlässigkeit und Nachlaufgenauigkeit. Der weite Abstand zwischen den zwei Führungsbahnen wirkt schwingungsdämpfend. Das Thermo-­Friendly Concept von Okuma erhöht ebenfalls die Fertigungspräzision der Schleifmaschinen, indem es thermische Verformungen kompensiert und das Verfahren unempfindlich gegenüber Schwankungen der Umgebungstemperatur macht. Eine aufwendige Nachbearbeitung ist so nicht notwendig.

Produktiver Schleifprozess und kürzeste Span-zu-Span-Zeiten

Neben der hohen Fertigungspräzision zeichnen sich Okuma-Schleifmaschinen auch durch eine hohe Produktivität aus. So ermöglicht ein Eilgang von 30 m/min kürzeste Span-zu-Span-Zeiten. Auch der eigentliche Schleifprozess ist so produktiv wie möglich gestaltet. Ein Beispiel dafür ist eine überlagerte Oszillation der Z-Achse, die hohe Spanvolumina realisiert und so kürzere Taktzeiten ermöglicht. Die Lösung verbessert zudem die Oberflächenrauigkeit und eignet sich besonders für die Bearbeitung langer Werkstücke.

Symbiose von Elektronik und Hardware

Mit der OSP-P300GA stellt Okuma als einziger Komplettanbieter der Branche auch die Schleifmaschinensteuerung her. Die Windows-basierte Steuerung beruht auf einer offenen Architektur und kann damit problemlos in bestehende Produktionsumgebungen integriert werden. Die Programmierung ist benutzerfreundlich und erfolgt über eine dialoggestützte Zyklusprogrammierung. Durch die intuitive Benutzeroberfläche reduziert Okuma die erforderlichen Eingaben auf ein absolutes Minimum, sodass der Produktionsprozess ergonomisch und produktiv abläuft. Die OSP macht den Zerspanungsprozess zudem unempfindlich gegenüber Stromausfällen, da sie ein absolutes Positionserkennungssystem nutzt. -ari- SMM

Prodex 2019: Halle 1, Stand A01

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