Messverstärker DAB10 von Baumer Kraftmessung mit IO-Link flexibel parametrieren

Redakteur: Silvano Böni

Die Messverstärker DAB10 mit IO-Link vereinfachen die Inbetriebnahme und ermöglichen die optimale Parametrierung von Zusatzfunktionen und Signalaufbereitung aller DMS-basierten Kraftsensoren unabhängig vom Hersteller.

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(Bild: Baumer)

Dank der Parametrierung mit IO-Link kann auch bei Nutzung des konventionellen Analogausgangs von diesen Vorteilen profitiert werden. Der Messverstärker ist als reine IO-Link-Version oder als Version mit Spannungs- oder Stromausgang mit zwei zusätzlichen digitalen I/Os verfügbar. Kraftmessung war noch nie so einfach und gleichzeitig zukunftssicher.

Mit IO-Link als Parametrierschnittstelle kann der Messverstärker optimal auf die Applikation und die spezifischen Bedürfnisse eingestellt werden. Der Signalbereich und die Skalierung des Sensors sowie des Analogausganges können individuell parametriert und applikationsspezifisch optimal angepasst werden, was Messergebnisse noch präziser macht. Dank der flexiblen Parametriermöglichkeiten kann der Messverstärker mit nahezu allen DMS-basierten Sensoren auf dem Markt verwendet werden. Das Resultat: noch genauere Messergebnisse auch bei sich ändernden Anforderungen sowie eine maximale Flexibilität bei der Auswahl von Sensoren und damit geringere Kosten.

Höchste Maschineneffektivität dank smarter Zusatzfunktionen

Die smarten Zusatzfunktionen des DAB10 schaffen Mehrwert ohne eine aufwendige Programmierung in der SPS. So können schnelle Signale mit Hilfe der Spitzenwerterkennung zuverlässig in Echtzeit erkannt werden oder mit der Sample&Hold-Funktionen synchronisiert aufgenommen und Signaländerungen punktgenau gemessen werden. Die direkte Ausgabe des Prozesswerts in der benötigten Einheit sowie das Tiefpassfilter für ein optimiertes Signal-Rausch-Verhältnis sind nur ein weiterer Teil der vielzähligen Vorteile. Welches Signal bzw. welche Funktion über IO-Link oder den Analogausgang ausgegeben wird, kann frei ausgewählt werden. Zwei frei parametrierbare Signalkomperatoren (SSC) erlauben definierte Signalzustände einfach zu detektieren. Über die flexibel parametrierbaren I/Os (SIOs) können Funktionen (Teach-in, Sample & Hold …) gesteuert oder Signalzustände (SSC, Alarmzustände …) ausgegeben werden. Dies führt zu einer wesentlichen Zeitersparnis bei der Integration von Sensorik in Maschinen und Anlagen und macht Datenverarbeitung einfach.

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