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Kühlschmierstoffe – was tun bei einem längeren Produktionsstopp?

| Redakteur: Anne Richter

Auch wenn die Maschinen nicht laufen, müssen Kühlschmierstoffe überwacht und gepflegt werden. Ein Virus verschuldeter Produktionsstopp kann auch eine gute Gelegenheit sein, die Maschinen zu reinigen und neu zu befüllen.

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Einsatz Refraktormeter zur Kontrolle des Kühlschmierstoffes.
Einsatz Refraktormeter zur Kontrolle des Kühlschmierstoffes.
(Bild: Blaser)

Chemie und Mikrobiologie bleiben im Kühlschmierstoff aktiv, auch wenn die Maschinen nicht arbeiten. Die Emulsion wird oft nicht mehr umgewälzt und es findet keine Nachfüllung mehr statt. All dies kann erhebliche Probleme verursachen, wie zum Beispiel schlechten Geruch, Korrosion in den Werkzeugmaschinen und instabile Emulsion. Sie müssen deshalb entscheiden, ob Sie den Kühlschmierstoff während des Produktionsstopps pflegen oder ob Sie die Zeit nutzen wollen, den alten Kühlschmierstoff zu entsorgen, Ihre Maschinen zu reinigen und sie für die zukünftige Produktion vorzubereiten.

Zwei Möglichkeiten – pflegen oder entsorgen

Wassermischbare Kühlschmierstoffe können nicht einfach sich selbst überlassen werden. Sie müssen regelmässig überwacht und gepflegt werden, um die Stabilität der Emulsion zu gewährleisten. Schneid- und Schleiföle benötigen keine besonderen Vorsichtsmassnahmen. Der Produktionsstopp kann aber eine gute Gelegenheit sein, die Maschinen zu reinigen und mit frischem Öl zu befüllen.

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