Proalpha: Digitalisierung im KMU Künstliche Intelligenz für Management nutzen

Von Konrad Mücke 2 min Lesedauer

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Das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik in der Industrie ist beachtlich. Die folgenden Beispiele zeigen, wie Fertigungsunternehmen vom Einsatz der KI innerhalb ihres ERPs profitieren, auf der Topfloor- und auf der Shopfloor-Ebene.

Künstliche Intelligenz trägt entscheidend dazu bei, Ressourcen in einer automatisierten Produktion effizient zu nutzen. (Bild:  istockphoto.com)
Künstliche Intelligenz trägt entscheidend dazu bei, Ressourcen in einer automatisierten Produktion effizient zu nutzen.
(Bild: istockphoto.com)

Diagnosen im Field Service Management – zum Beispiel beim Ausfall einer Maschine beim Kunden vor Ort – können meist nicht schnell gestellt werden. Denn die Mitarbeitenden im Field Service müssen zunächst ihre Kollegen und Kolleginnen aus der Konstruktion heranziehen, um den Fehler ausfindig zu machen und eine Handlungsempfehlung abzugeben. Das bindet nicht nur Ressourcen, sondern ist auch sehr zeitintensiv, gleichzeitig ist jede Minute Downtime fatal.

KI minimiert Aufwand

Ein durch KI gestütztes ERP-System liefert die Ergebnisse schneller, da die komplette Maschinen­dokumentation und hinterlegte Informationen zu einem ähnlichen Servicefall durchsucht werden können. Das ERP-System dient hier als digitaler Prozess- und Datenhub, in dem alle Informationen zusammenlaufen. Reparaturen und Wartungseinsätze werden so schneller durchgeführt – im Idealfall, bevor ein konkreter Servicefall eintritt.

Robotik, KI und ERP arbeiten effizient zusammen

Da die Kosten, aber auch der Aufwand für Programmierung und Inbetriebnahme zunehmend sinken, kommen kollaborative Roboter immer häufiger zum Einsatz. Vor allem mobile und autonom gesteuerte Roboter finden in unterschiedlichen Szenarien Verwendung – zum Beispiel als kollaborative Montageroboter oder als Autonomous Mobile Robots. Ihre Steuerung erfolgt oft durch das ERP-System. Auch im Robotik- und IoT-Bereich wird KI vermehrt eingesetzt – zum Beispiel zur Selbstoptimierung, zur autonomen Steuerung und zur sprachlichen Kommunikation.

KI optimiert Anlagenverhalten

KI kann die Überwachung und Modellierung des Anlagenverhaltens – das heisst zur Optimierung der Gesamtanlageneffektivität – unterstützen. Dabei werden KI-Tools durch die Datenmengen der maschinennahen Systeme, die an das ERP-System angebunden sind, sowie durch das IoT gespeist. Diese riesigen Datenmengen sind die Grundlage für Algorithmen des Maschinellen Lernens (ML), die mitunter Leistung und Qualität von Produkten optimieren.

Lager- und Produktionsplanung unterstützen

Auch im Bereich der Lager- und Produktionsplanung lässt sich KI gewinnbringend einsetzen – zum Beispiel für die Bereitstellung sowie Bewegung von Materialien und Produkten in einem Lager. Denn KI kann Daten aus Bestell-, Fertigungs- und Lagersystemen zusammenführen und so die optimale Lagerauslastung bestimmen. Zudem können Konfigurationen geändert und Produktionsplanungsprozesse in der Fertigung unterstützt werden, um der Nachfrage gerecht zu werden.

Grundlegend für digitalen Wandel

Ein KI-gestütztes ERP-System führt Daten schnell aus unterschiedlichen Einheiten zusammen. Selbststeuernde und selbstoptimierende Prozesse bedienen sich aus einer Single Source of Truth, die die Basis für weitere Digitalisierungsprojekte und neue sowie profitable Geschäftsmodelle darstellt. SMM

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