Igus an der Hannover Messe

Low-Cost-Automation mit Kunststoffarm und Online-Marktplatz-Modell

| Redakteur: Silvano Böni

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(Bild: Igus)

Die Wege in die Low-Cost-Automatisierung sind so vielfältig wie die Anwendungen und Anforderungen. Igus greift diese unterschiedlichen Anforderungen auf und präsentiert auf der Hannover Messe mit dem «Rohboter»-Konzept den einfachen Einstieg in eine günstige Automatisierung.

Die Wege in die Low-Cost-Automatisierung sind so vielfältig wie die Anwendungen. Maschinenbauer und Roboterhersteller möchten mit wenigen, günstigen Teilen selbst bauen; Produktions­betriebe mit eigenen Automatisierungen setzen auf «halbfertige» Roboter und passen Steuerung und Komponenten auf ihre Standards an. Kleinere Unternehmen möchten hingegen fertige Systeme, die einfach zu bedienen und vor allem sehr günstig sind. Igus greift diese unterschiedlichen Anforderungen auf und präsentiert auf der Hannover Messe mit dem «Rohboter»-Konzept neue Hardware-Komponenten sowie ein digitales Marktplatz-Modell für den einfachen Einstieg in eine günstige Automatisierung.

Gelenkarme in neuem Design

Die «Rohboter»-Basis, die Igus anbietet, ist das elektro-­mechanische Grundgerüst, beispielweise als Robolink-4- oder -5-Achs-Gelenkarm, Delta oder kartesischer Roboter. Dank eines Baukastenprinzips lassen sich schmier- und wartungsfreie Robotik­systeme individuell zusammenstellen. Motoren, Getriebe, Leistungselektronik, Steuerung, GUI – alles ist frei wählbar. Auf der Hannover Messe stellt Igus einen Gelenkarmroboter der neuesten Generation vor. Die kompakten leichten Gelenkarme setzen ganz auf die Vorteile der Motion Plastics: leicht, schmier- und wartungsfrei, langlebig und kostengünstiger in der Produktion. Dadurch lassen sich kleine, konfigurierbare Stückzahlen ebenso realisieren wie grosse Mengen für Maschinenbauer und Roboterhersteller. Das Spiel des neuen Arms wurde durch das Kunststoff-Design weiter reduziert, eine höhere Präzision des Robolinks ist somit möglich. Dank integrierter Kabelkanäle werden in der neuesten eingehausten Generation die Leitungen innen geführt. Das spart Bauraum und bereitet die Gelenkarme für eine Verwendung auch im Bereich der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) vor. Der neue DC-Gelenkarm lässt sich individuell konfigurieren und je nach Art der Anwendung zusätzlich mit Greifern, Kameras oder Sensorik verschiedenster Hersteller ausstatten. Dabei hilft eine neuartige Online-Plattform, deren Modell Igus gemeinsam mit Co-Ausstellern in Halle 17 vorstellt.

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