Positionier- und Spannsysteme von Totems Position Werkstückpositionierung als Hebel für industrielle Performance

Quelle: Pressemitteilung 8 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Totems Position mit Sitz in Dombresson entwickelt Positionier- und Spannsysteme, die das volle Potenzial moderner Mess- und Prüfsysteme ausschöpfen. Mit einem umfassenden Portfolio standardisierter, modularer und skalierbarer Lösungen unterstützt das Unternehmen Industriebetriebe bei der Optimierung ihrer Mess-, Prüf- und Automatisierungsprozesse.

Die Vorteile einer durchdachten Werkstückpositionierung sind messbar: Die effektive Messkapazität bestehender Systeme kann sich um das Zwei- bis Dreifache erhöhen. Die Positionier- und Rüstzeit der Werkstücke lässt sich in der Regel um 50 bis 80 Prozent reduzieren. Und die Investition in ein Positionier- und Spannsystem amortisiert sich durchschnittlich innerhalb von weniger als zwölf Monaten.(Bild:  Totems Position Sàrl)
Die Vorteile einer durchdachten Werkstückpositionierung sind messbar: Die effektive Messkapazität bestehender Systeme kann sich um das Zwei- bis Dreifache erhöhen. Die Positionier- und Rüstzeit der Werkstücke lässt sich in der Regel um 50 bis 80 Prozent reduzieren. Und die Investition in ein Positionier- und Spannsystem amortisiert sich durchschnittlich innerhalb von weniger als zwölf Monaten.
(Bild: Totems Position Sàrl)

Positionier- und Spannsysteme umfassen alle Lösungen zum Positionieren, Halten und Ausrichten von Werkstücken während Mess-, Prüf-, Bearbeitungs-, Kennzeichnungs- oder Handhabungsprozessen. Richtig ausgelegt gewährleisten sie Präzision, Wiederholgenauigkeit und kürzere Taktzeiten und tragen gleichzeitig dazu bei, Fehlerquellen zu minimieren.

Toni Orhanovic, CEO von Totems Position: «Mit unseren Lösungen bewältigen wir die Herausforderungen der Werkstückpositionierung – sei es für die optische Prüfung, die industrielle Bildmesstechnik, das taktile 3D-Messen, die Kennzeichnung oder automatisierte Handhabungsprozesse.»

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Die Positionierung und Handhabung von Werkstücken kann schnell zur Herausforderung werden: komplexe Geometrien, kleinste Bauteile, empfindliche Oberflächen, mehrfaches Umspannen oder hohe Anforderungen an die Wiederholgenauigkeit erschweren den Messprozess. Dennoch werden Positionier- und Spannsysteme noch immer häufig als blosses Zubehör betrachtet – obwohl sie massgeblich darüber entscheiden, welches Leistungspotenzial ein Mess- oder Prüfsystem tatsächlich ausschöpfen kann.

Ein Mess- oder Prüfsystem entfaltet seinen vollen Nutzen erst dann, wenn auch die Werkstückpositionierung seinem Leistungsniveau entspricht. Genau diese Überzeugung bildet die Grundlage für die Entwicklung all unserer Lösungen.

Toni Orhanovic, Gründer und CEO von Totems Position

Die wahren Kosten der Werkstückpositionierung

Viele Unternehmen arbeiten noch immer mit traditionellen Lösungen: Spannzangen, Stiften, Schraubstöcken, V-Blöcken oder sogar provisorischen Hilfsmitteln wie Rodico, Knetmassen oder Distanzblechen, die kurzfristig zwar funktionieren, langfristig jedoch ihre Grenzen zeigen.

Was zunächst kostengünstig erscheint, verursacht häufig deutlich höhere Folgekosten: Messsysteme werden nicht vollständig ausgelastet, Engpässe entstehen, die Wiederholgenauigkeit leidet, Messunsicherheiten nehmen zu, wertvolle Bedienerzeit geht verloren und nicht selten wird der Prüfumfang reduziert, um die geforderte Taktzeit einzuhalten – zulasten der Prozesssicherheit.

Die eigentliche Frage lautet: Was kostet eine Stunde, die mit improvisierten Spannlösungen verloren geht? Was kostet ein Los, das erneut geprüft oder sogar nachgefertigt werden muss? Was kostet ein leistungsfähiges Messsystem, dessen Potenzial nicht ausgeschöpft wird? Oder eine reduzierte Prüfstrategie, weil der Messprozess zu aufwendig geworden ist?

Um diese Auswirkungen objektiv zu bewerten, unterstützt Totems seine Kunden mit KPIs und ROI-Analysen, welche die Leistung vor und nach der Einführung unserer Lösungen vergleichen. So lassen sich die erzielten Verbesserungen quantifizieren und nachweisen, dass sich eine Investition, die zunächst als hochwertig oder kostenintensiv wahrgenommen wird, durch Produktivitätsgewinne, höhere Wiederholgenauigkeit und mehr Prozesssicherheit in kurzer Zeit amortisiert.

«So wie eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied, begrenzt auch eine vernachlässigte Werkstückpositionierung den Nutzen sämtlicher Investitionen in Messsysteme und Fertigungsprozesse», sagt Toni Orhanovic.

Die Erfahrungen aus der Praxis sind eindeutig: Eine durchdachte Werkstückpositionierung verwandelt das theoretische Leistungspotenzial eines Messsystems in tatsächlich nutzbare industrielle Performance. Orhanovic: «In die intelligente Werkstückpositionierung zu investieren bedeutet nicht, mehr auszugeben, sondern mehr Wert zu schaffen.»

Messbare Ergebnisse – bereits ab den ersten Einsätzen

Die Vorteile einer durchdachten Werkstückpositionierung lassen sich nicht nur im Arbeitsalltag beobachten – sie sind bereits nach kurzer Zeit messbar:

  • Durch die Reduzierung manueller Handhabungen und die Möglichkeit, Werkstücke ausserhalb der Messmaschine vorzubereiten, kann sich die effektive Messkapazität bestehender Systeme um das Zwei- bis Dreifache erhöhen.
  • Die Positionier- und Rüstzeit der Werkstücke lässt sich in der Regel um 50 bis 80 Prozent reduzieren, wodurch die Produktivität der Bediener unmittelbar steigt.
  • Die Investition in ein Positionier- und Spannsystem amortisiert sich durchschnittlich innerhalb von weniger als zwölf Monaten. Wird die Lösung von mehreren Anwendern gemeinsam genutzt, verkürzt sich die Amortisationszeit häufig auf unter drei Monate.

«Die Praxis zeigt eine einfache Realität: Ein leistungsfähiges Messsystem benötigt eine Werkstückpositionierung, die seinem Potenzial gerecht», sagt Toni Orhanovic.

Die Zukunft der Werkstückpositionierung

Standardisiert und einfach in der Anwendung bedeutet keineswegs technologisch einfach. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Lösungen hat zur Integration elektronischer Funktionen, motorischer Verstellungen und intelligenter Konnektivität geführt.

Totems Connect: Vernetzte Positionier- und Spannsysteme mit synchronisierten Messabläufen.(Bild:  Totems Position Sàrl)
Totems Connect: Vernetzte Positionier- und Spannsysteme mit synchronisierten Messabläufen.
(Bild: Totems Position Sàrl)

Mit Totems Connect erreichen die universellen VID-, modularen MTP- und rotativen VHR-Systeme eine neue Entwicklungsstufe. Sie positionieren Werkstücke nicht mehr nur präzise – sie kommunizieren aktiv mit Messsystemen. Dank ihrer Anbindung an die wichtigsten Mess- und Prüfsysteme am Markt können sie sich automatisch auf wechselnde Werkstückreferenzen einstellen, Selbstkalibrierungen durchführen und ihre Bewegungen mit den Messabläufen synchronisieren.

Darüber hinaus kündigt Totems Position zwei neue Produktfamilien an:

  • Totems 3D (Markteinführung Q4 2026): Dynamische Mehrfach-Positionier- und Spannsysteme für taktile 3D-Koordinatenmessmaschinen (CMM). Entwickelt für Mehrfachmessungen, gewährleisten sie einen optimalen Zugang zu allen Messbereichen sowie reproduzierbare Positionierungsabläufe – sowohl in der Produktion als auch im Messlabor.
  • Totems MVP (Markteinführung Q4 2026): Die neue Produktfamilie Totems MVP wurde entwickelt, um die Möglichkeiten optischer Messsysteme entscheidend zu erweitern. Durch die Maximierung der aus einer einzigen Werkstückposition nutzbaren Ansichten werden die Grenzen konventioneller Werkstückpositionierung neu definiert.

Totems MVP: Mehrseitenansicht von Werkstücken.(Bild:  Totems Position Sàrl)
Totems MVP: Mehrseitenansicht von Werkstücken.
(Bild: Totems Position Sàrl)

Ob Massprüfung, optische Inspektion, Code- und Beschriftungsprüfung oder Fehlererkennung: Totems MVP ermöglicht den Zugriff auf mehrere Seiten, Profile und Orientierungen eines Werkstücks, ohne dieses zwischen den einzelnen Messaufnahmen manuell neu positionieren zu müssen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Dieser neue Ansatz reduziert manuelle Eingriffe drastisch, minimiert den Einfluss des Bedieners und schafft die Grundlage für vollständigere, schnellere und einfacher automatisierbare Prüfprozesse. Gleichzeitig wird das Potenzial moderner Messsysteme konsequent ausgeschöpft und die Wiederholgenauigkeit, Prozesssicherheit sowie die Gesamtleistung der Messabläufe nachhaltig verbessert. Orhanovic bringt es auf den Punkt: «Wenn Ihre Messsysteme mehr sehen können, können sie auch mehr leisten.»

Ein solides Fundament

Drei Basissysteme bilden das solide Fundament der Totems-Lösungen.

  • VID / VIM – Produktivität und automatisierte Mehrfachmessung: Das patentierte Totems VID-System ist ein universelles Mehrfach-Positionier- und Spannsystem, das für maximale Flexibilität auf optischen Mess- und Prüfsystemen entwickelt wurde. Es gleicht Werkstücktoleranzen automatisch aus und gewährleistet eine stabile, präzise und reproduzierbare Positionierung. Die motorisierten und vernetzten Ausführungen speichern Einstellparameter, synchronisieren ihre Bewegungen mit den Messabläufen und führen automatische Kalibrierungen durch.
  • VHR – Präzision für rotationssymmetrische Werkstücke: Das patentierte Totems VHR-System wurde speziell für die Einzelprüfung rotationssymmetrischer Werkstücke sowie von Bauteilen entwickelt, die während des Messprozesses gedreht werden müssen. Stabil, modular und schnell austauschbar lässt es sich mit horizontalen oder vertikalen Dreheinheiten unterschiedlichster Messsysteme kombinieren. Werkstücke können ausserhalb der Maschine vorbereitet werden, wodurch sich Rüstzeiten reduzieren und Maschinen- sowie Bedienerzeiten optimal nutzen lassen.
  • MTP – Maximale Flexibilität durch Modularität: Das patentierte Totems MTP-System bietet eine modulare Plattform, mit der sich Werkstücke unterschiedlichster Grössen und Geometrien schnell positionieren und ausrichten lassen. Es optimiert die Auslastung von Messsystemen, erhöht die Anzahl der pro Messzyklus prüfbaren Werkstücke oder ermöglicht die Aufnahme grösserer Bauteile. Gleichzeitig bildet es die technologische Grundlage für die Produktfamilien Totems PMI und Totems 3D.

Jede Aufgabe stellt andere Anforderungen

Die modularen Positionierlösungen von Totems adressieren spezifische Bedürfnisse auf allen Ebenen:

  • Messtechniker: Präzision und Wiederholgenauigkeit. Die Lösungen von Totems vereinfachen die Werkstückpositionierung, reduzieren manuelle Handhabungen, sorgen für reproduzierbare Einstellungen und minimieren den Einfluss des Bedieners. Das Ergebnis sind schnellere Messabläufe, höhere Wiederholgenauigkeit und mehr Vertrauen in die Messergebnisse.
  • Produktions-, Qualitäts- und Methodenverantwortliche: Effizienz und Standardisierung. Durch standardisierte Positionier- und Spannmethoden reduzieren Totems-Lösungen Unterschiede zwischen den Bedienern, vereinfachen die Einarbeitung neuer Mitarbeitender und optimieren die Prüfabläufe. Prozesse werden planbarer, einfacher zu steuern und insgesamt leistungsfähiger.
  • Entscheidungsträger: Investitionen nachhaltig absichern. Indem die Werkstückpositionierung zu einem strategischen Bestandteil des Messprozesses wird, ermöglicht Totems die vollständige Nutzung moderner Messsysteme, sichert Investitionen langfristig ab und schafft eine skalierbare technische Grundlage für zukünftiges Wachstum.

«Unabhängig von der Verantwortungsebene bleibt der Nutzen derselbe: zuverlässigere Prüfprozesse, effizientere Abläufe und eine bessere Ausschöpfung des Potenzials Ihrer Messsysteme. So wird die Werkstückpositionierung zu einem echten Hebel für die industrielle Performance», fasst Orhanovic zusammen.

Partnernetzwerk: Gemeinsam mehr erreichen

Totems Position entwickelt seine Lösungen in enger Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus Kunden, Herstellern von Mess- und Prüfsystemen, spezialisierten Vertriebspartnern und Systemintegratoren – in der Schweiz ebenso wie international.

Seit fast neun Jahren basiert diese Zusammenarbeit auf einer klaren Partnerschaftsphilosophie: Totems bringt seine spezialisierte Kompetenz in der Werkstückpositionierung, sein geistiges Eigentum, seine Praxiserfahrung sowie ein tiefes Verständnis für Positionierungsstrategien und die Optimierung von Prüfprozessen ein. Die Partner ergänzen dieses Know-how durch ihre Expertise in den Bereichen Messsysteme, Integration und Kundenbetreuung.

Diese komplementären Kompetenzen vereinfachen Vorführungen, beschleunigen die Einführung neuer Lösungen und verkürzen die Inbetriebnahmezeiten erheblich. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Praxiserfahrungen, die kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Produkte einfliessen.

Die Zusammenarbeit mit Totems ermöglicht es Partnern, sich vollständig auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und gleichzeitig auf einen spezialisierten Ansprechpartner für Werkstückpositionierung, Spanntechnik und die Industrialisierung von Prüfmethoden zurückzugreifen. Endkunden profitieren von durchgängigen, schnell einsatzbereiten Lösungen, die optimal auf ihre Anwendungen und Anforderungen abgestimmt sind.

Orhanovic: «Wir bedanken uns bei allen Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen und laden Vertriebspartner, Integratoren sowie Industrieunternehmen ein, gemeinsam massgeschneiderte Kooperationsmodelle zu entwickeln – von standardisierten Lösungen über branchenspezifische Pakete bis hin zu umfassenden Projekten zur Optimierung von Prüfprozessen. Wenn jeder seine Kernkompetenz einbringt, entstehen leistungsfähigere Lösungen – schneller, effizienter und nachhaltiger.»

Mehrwert maximieren

Totems Position ist heute weit mehr als ein Anbieter von Positionier- und Spannsystemen. Das Unternehmen begleitet seine Kunden bei der Weiterentwicklung ihrer Mess- und Prüfprozesse – von einfachen Standardlösungen bis hin zu vernetzten und automatisierten Systemen für die Industrie 4.0.
Da jeder Prüfprozess eigene Anforderungen und Ziele mit sich bringt, verfolgt Totems einen skalierbaren Ansatz: Standardisierte Lösungen, wo sie ausreichen; individuelle Anpassungen, wo sie erforderlich sind, und – wenn der Mehrwert es rechtfertigt – motorisierte, vernetzte und automatisierte Funktionen, um das Potenzial moderner Mess- und Prüfsysteme vollständig auszuschöpfen.
Das Totems-Team begleitet seine Kunden während jeder Projektphase – mit Demonstrationen unter realen Bedingungen – vor Ort oder remote. Gemeinsam werden Anwendungen analysiert, Lösungen getestet und die am besten geeigneten Positionier- und Spannsysteme sowie Prüfmethoden für Werkstücke, Messsysteme und individuelle Anforderungen validiert.
Toni Orhanovic, CEO von Totems Position: «Unser Ziel ist es nicht, den Technologiegrad zu maximieren – sondern den Mehrwert, den Technologie schafft.»

Weitere Informationen

(neu)

(ID:50898628)