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Keine Zugbelastung im Betrieb
Da im Schleppkettenbetrieb unter keinen Umständen mechanische Belastungen auf die Leitungen wirken dürfen, ist ihrem Einbau in die Schleppkette besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die Montage sollte deshalb nur von geschultem Personal und unter Beachtung aller Verlegerichtlinien des Kabel- und des Schleppkettenherstellers durchgeführt werden.
Neben den jeweiligen Einsatzbedingungen ist die Belastbarkeit einer Schleppkettenleitung abhängig vom konstruktiven Aufbau, der Materialauswahl und ihrer Produktion. Die Kombination geeigneter und hochwertiger Materialien allein garantiert noch keine optimale Funktion und hohe Lebensdauer, die Materialien müssen vielmehr in ihren mechanischen Eigenschaften aufeinander abgestimmt und mit entsprechenden Konstruktionsvorgaben und geeigneten Produktionsparametern zusammengefügt sein. Dabei sollte dem Anwender bewusst sein, dass auch die beste Leitung nicht alle Aufgaben löst, denn bei falscher Anwendung oder nicht korrekter Installation ist auch die aufwändigste Leitung in kürzester Zeit defekt.
Ausserdem bedeutet der Begriff hochflexibel nicht, dass diese Leitungen sehr weich und leicht biegsam sind. Hochflexibel im Sinne einer Schleppleitung bedeutet, dass eine hohe Anzahl von Biegezyklen erreicht werden kann. Eine Leitung muss der Zwangsführung in der Schleppkette akkurat folgen, ohne dass unkontrollierte Eigenbewegungen auftreten. Eine zu weiche Leitung neigt vor allem bei hohen Beschleunigungen zum sogenannten Peitschenschlageffekt.
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