Jahresbericht Maxon-Motor meistert schwieriges Jahr erfolgreich

>> Die Maxon-Motor-Gruppe konnte im vergangenen Geschäftsjahr trotz anspruchsvollen Marktbedingungen ihren Umsatz steigern, dies unter anderem dank einer hohen Innovationskraft. Für das laufende Jahr prognostiziert Hauptaktionär Karl-Walter Braun einen Umsatz im gleichen Umfang.

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v.l.n.r. Jürgen Mayer, Dr. Karl-Walter Braun und Eugen Elmiger.
v.l.n.r. Jürgen Mayer, Dr. Karl-Walter Braun und Eugen Elmiger.
(Bild: Maxon Motor)

Die Maxon-Motor-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück. Trotz zurückhaltender Marktentwicklung, hoher Rohstoffpreise und dem starken Franken steigerte Maxon den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,2% auf CHF 360.5 Mio.. Der Cashflow blieb mit CHF 36.9 Mio. praktisch unverändert. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren den Umsatz auf CHF 360 Mio. verdoppelt“, sagte Karl-Walter Braun, Hauptaktionär an der Jahresmedienkonferenz. Nach wie vor mache der starke Franken dem Unternehmen zu schaffen. Demgegenüber sei bei den Magnetpreisen aus Seltenen Erden eine Entspannung eingetreten. Die Medizinaltechnik ist mittlerweile mit einem Anteil von 45% das umsatzstärkste Standbein der Gruppe, gefolgt von der Industrieautomation und -technik (rund 25%). „Erfreulich entwickelten sich die Bereiche Industrial Automation sowie die Luft- und Raumfahrttechnik. Die Projektepipeline ist voll und vielversprechend“, so Karl-Walter Braun.

Um mit dem Wachstum Schritt halten zu können, hat die Maxon-Motor-Gruppe in den vergangenen drei Jahren rund CHF 35 Mio. in die Infrastruktur investiert. So ist in Ungarn eine neue Fabrik erworben, in Südkorea eine Produktionsstätte aufgebaut und in den USA das Headquarters um ein Musterbaugebäude erweitert worden; in Sexau steht eine neue Fertigungshalle für die Sondergetriebe vor der Vollendung.

Umsatz mit starken regionalen Unterschieden

Nordamerika ist weiter gewachsen. Die Medizinaltechnik als treibende Kraft und Aerospace-Anwendungen legten deutlich zu. Auch in Europa konnte der Umsatz gesteigert werden, wobei sich der Norden stärker entwickelte als der unter der Schuldenkrise leidende Süden. Mit der Integration des langjährigen Vertriebspartners Kwapil & Co. werden die osteuropäischen Länder Ungarn, Polen, Tschechische Republik, Slowenien und Slowakei neu über Wien direkt betreut.

Asien entwickelte sich insgesamt positiv, jedoch mit deutlichen regionalen Unterschieden. Zu den Gewinnern gehörten Südkorea, Indien und China, das allerdings im Vergleich zu den Vorjahren ein deutlich moderateres Wachstum verzeichnete. Im für ausländische Anbieter traditionell schwierigen Markt Japan konnte Maxon den Umsatz halten. Der Heimmarkt Schweiz zeigte sich äusserst robust und legte, dank der Medizinaltechnik und der industriellen Anwendungen, weiter zu.

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