Euromold 2015 Messe für Formenbau und 3-D-Druck

Redakteur: Anne Richter

Zum ersten Mal seit ihrem 22-jährigen Bestehen wird die Euromold in Düsseldorf durchgeführt. Vom 22. bis 25. September 2015 findet die internationale Fachmesse für 3-D-Druck, Produktentwicklung und Werkzeug- und Formenbau zum ersten Mal auch zwei Monate früher als gewohnt statt.

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Auf der Euromold werden Methoden aufgezeigt, um schneller, kosteneffektiver und effizienter neue Produkte zu entwickeln und herzustellen.
Auf der Euromold werden Methoden aufgezeigt, um schneller, kosteneffektiver und effizienter neue Produkte zu entwickeln und herzustellen.
(Bild: Demat)

Am 22. September 2015 wird die 22. Auflage der Euromold starten, allerdings statt wie bisher in Frankfurt am Main wird die Messe in Düsseldorf stattfinden. Trotz neuer Wettbewerber zeigt sich Diana Schnabel, Geschäftsführerin des Euromold-Messeveranstalters Demat AG, zufrieden: «Die Struktur der bisher eingegangenen Anmeldungen zeigt das Ergebnis unserer Bemühungen, die Veranstaltung aktiv und zusammen mit den Ausstellern weiterzuentwickeln. Die Euromold bleibt zudem die weltweit grösste internationale Plattform für 3-D-Druck, Produktentwicklung und Werkzeug- und Formenbau.» Die Erwartungen des Veranstalters der Euromold sind mit bisher 424 Anmeldungen schon jetzt leicht übertroffen. die Demat hatte mit 420 Ausstellern gerechnet.

Internationale Ausrichtung der Euromold

Bei allen Änderungen möchte der Veranstalter viel Bewährtes erhalten. Dazu gehört die internationale Ausrichtung der Messe mit aktuell 52,7 Prozent der angemeldeten Firmen aus dem Ausland. Davon kommen, bezogen auf die Gesamtzahl der Firmen, 23,2 Prozent aus Westeuropa, 20,0 Prozent aus Fernost, 5,5 Prozent aus Osteuropa und 4,0 Prozent aus Nordamerika.

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«Die Produktbereiche der Euromold haben wir im Rahmen des geschärften Konzepts leicht angepasst, um die Prozesskette und zukünftige Entwicklungen der beteiligten Branchen noch mehr in den Fokus zu rücken», berichtet Schnabel weiter. Die Verteilung der angemeldeten Firmen auf diese Bereiche zeige – ausgewogen wie selten zuvor – das Zusammenspiel der Bereiche. Mit 36,2 Prozent sei das Additive Manufacturing & 3D Printing weiterhin der stärkste Bereich, dicht gefolgt von Produktion und Zulieferern (24,3 Prozent) sowie dem Werkzeug- und Formenbau (29,9 Prozent). Da gerade die Produktion und Zulieferer für die von vielen erwartete nächste industrielle Revolution durch den 3-D-Druck unabdingbar sind, sei die nahezu gleiche Stärke dieser drei Bereiche ideal. Der Bereich Design ist mit 3,5 Prozent und die digitale Produktentwicklung mit 6,1 Prozent vertreten.

Wachstum im Bereich digitaler Produktentwicklung erwartet

Wachstum erwartet die Demat in den kommenden Jahren vor allem im Bereich der digitalen Produktentwicklung. Diana Schnabel: «Daran besteht kein Zweifel. Ein Beleg ist die Keynote von Jeff Kowalski am 23. September um 9:45 Uhr in Halle 16. Herr Kowalski ist Senior Vice President and CTO von Autodesk (USA) und wird eindrucksvoll erläutern, warum Computer und Software künftig eine ganz neue und tatsächlich eine Schlüsselrolle für den 3-D-Druck einnehmen werden.» Da die Keynotespeaker allesamt wichtige Meinungsführer für die Branche sind, werden die täglichen Keynotes den Messebesuchern kostenfrei angeboten.

«Mit unserem neuen Messe-Konzept können Aussteller und Besucher weiterhin von der Euromold als internationaler Plattform für Werkzeug- und Formenbau profitieren», erklärt Schnabel. So erlauben es die Hallen 15 und 16, dass Standnachbarn komplette Prozessketten präsentieren. «Auch damit entsprechen wir einem vielfach geäusserten Wunsch unserer Aussteller. Wir freuen uns zudem, mit der Messe Düsseldorf einen international erfolgreichen sowie professionellen Partner für die Ausrichtung der Euromold 2015 gefunden zu haben», sagt Schnabel abschliessend. <<

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