Antriebstechnik Mit Maxon-Motoren über den Wolken
>> Elf Kilometer über der Erdoberfläche ist die Luft sehr dünn. Moderne Druckkabinen und ein Klimasystem (Environmental Control System, ECS) sorgen in Verkehrsflugzeugen für eine angenehme Atmosphäre. In der neuen Boeing 787, auch bekannt unter dem Namen Dreamliner, kommt eine spezielle Klimaanlage zum Einsatz, die lange Flugreisen für Passagiere noch erträglicher macht. Bürstenlose Maxon-DC-Motoren, Stirnradgetriebe und Resolver-Kombinationen sorgen in luftigen Höhen für ein gutes Klima.
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Klimasysteme in Flugzeugen umfassen die drei Systemkomponenten Luftaustausch, Druck- sowie Temperaturregelung. Um den Passagieren bei Flughöhen bis über 11 000 Metern die notwendige Atmosphäre in der Kabine mit genügend Luftdruck, einer ausreichenden Sauerstoffversorgung und einer angemessenen Umgebungstemperatur zu bieten, braucht es in jedem Verkehrsflugzeug ein Klimaregelsystem. Klimaanlagen in Flugzeugen unterscheiden sich deshalb grundlegend von gewöhnlichen Klimaanlagen durch eine andere Konstruktion und eine Energiequelle mit wesentlich grösserem Leistungsbedarf und höheren Sicherheitsanforderungen.
Die sogenannten Druckkabinen in Verkehrsflugzeugen sorgen bei den Passagieren für einen erträglichen Luftdruck. Der Umfang des Flugzeuges erweitert sich allerdings durch den Druckausgleich, was eine starke Belastung der Flugzeugzelle darstellt. Der Druck in der Kabine wird während des Fluges mit zunehmender Höhe kontinuierlich leicht abgesenkt. So erlebt der Passagier während eines Fluges einen Höhenanstieg bis auf etwa 2400 Meter über Meer. Die Regelung der Klimaanlage hängt jedoch auch davon ab, wie viel Sauerstoff ein Mensch zum Leben braucht und wie viel Sitzplätze ein Flugzeug hat. Der Sauerstoff allein macht aber noch keine angenehme Atmosphäre aus. Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit spielen eine bedeutende Rolle. Moderne Anlagen regeln die Temperatur computergesteuert bis auf ein Grad genau.
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