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Umfassende Beratungskompetenz
«Solche Hochleistungswerkzeuge kauft man nur in den seltensten Fällen einfach so nach Katalog», ergänzt R. Hergert. Entscheidendes «Betriebskapital» des Unternehmens sind das Know-how und die umfassende Kompetenz sowohl der Kundenberater als auch der mit ihnen eng zusammenarbeitenden Entwicklungsspezialisten, weil viele Werkzeuge dem jeweiligen Kunden für seine spezielle Anwendung sozusagen «auf den Leib geschneidert» werden müssen. Hierbei kommt ihnen zugute, dass Dixi Polytool nicht nur diamantbestückte Werkzeuge, sondern darüber hinaus auch solche mit CBN-Bestückung sowie klassische Vollhartmetallwerkzeuge und auch die dazugehörenden Träger aus Hartmetall, Stahl oder auch Aluminium herstellt. Dabei reicht die Bandbreite von Bohrern mit Durchmessern von 0,05 bis 20 mm über spezielle diamantbestückte Wendeschneidplatten bis zu Monobloc-Werkzeugen mit HSK-Aufnahme. Dank dieser breiten Auswahl können die Kundenberater technologieneutral ohne Bindung an Sortimentsgrenzen agieren. Sie können daher jedem Kunden ohne Einschränkungen jeweils die Werkzeugkategorie empfehlen, die für den Einsatzzweck am besten geeignet ist. Diese Beratung umfasst häufig auch gemeinsame Entwicklungsaktivitäten, um so zu optimalen Leistungen zu kommen. Zudem achtet man sehr auf zügige Notfallpräsenz bei auftretenden Problemen. Wie ernst dies bei Dixi Polytool genommen wird, zeigt sich beispielsweise daran, dass der Belegschaftsanteil der beratenden Aussendienstmitarbeiter rund 15 Prozent erreicht. Zusätzlich ist hierin auch noch das Produktmanagement eingebunden.
Grosse Fertigungsbrandbreite
«Wir sind zwar Spezialisten für Sonderanfertigungen bis herab zur Stückzahl eins, produzieren aber auch Standardprodukte wie zum Beispiel Stirn-, Schaft- oder Torusfräser als Katalogware in grossen Stückzahlen», verrät W. Würtz. Das Programm umfasst unter anderem VHM-Werkzeuge im Durchmesserbereich von 0,05 bis 20 mm und diamantbestückte Werkzeuge von 0,4 bis 20 mm. Mit dieser breiten Produktpalette folgt man den Anforderungen der Kunden, die es bevorzugen, für ihre Zerspanungsaufgaben möglichst nur einen Partner zu haben statt einer Vielzahl unterschiedlicher Lieferanten mit teilweise überlappenden Produktprogrammen. Der Nutzen für den Kunden zeigt sich vor allem dann, wenn es Probleme gibt beziehungsweise wenn Beratung bei neuen Aufgabenstellungen erforderlich wird. Dann ist es von Vorteil, wenn man auf stets den gleichen bewährten Fachmann zurückgreifen kann, der zudem mit den Gegebenheiten des Betriebs und den dort eingesetzten Technologien vertraut ist. Deshalb sieht sich Dixi Polytool in der Verantwortung für die Vollversorgung seiner Kunden. Dies zeigt sich zum Beispiel daran, dass man bei Bestandskunden im Fall des Falles sogar Aufträge zur Einzelfertigung von Sonderwerkzeugen akzeptiert. Die erforderliche Flexibilität erhält man durch eine moderne, hoch vernetzte Fertigungsorganisation. Die Konstruktionsabteilung speist die Daten für ein neues Werkzeug bzw. einen Auftrag direkt in die Arbeitsvorbereitung ein, die auf dieser Grundlage dann wiederum Arbeitsplanungen erzeugt und die CNC-Programme für die verschiedenen Produktionsanlagen bereitstellt.
Vielfältige Bearbeitungstechnologien
«Eine so hohe Fertigungsbandbreite setzt natürlich eine entsprechende Palette an Bearbeitungstechnologien voraus», sagt R. Hergert. Dabei konzentriert man sich vor allem auf die für die Werkzeugqualität entscheidenden Aspekte bei der Bearbeitung der Schneidkanten. Eine Ausnahme bilden zum Teil Werkzeuge mit Schneiden aus PKD-Diamanten. Diese werden funkenerosiv auf die gewünschten Abmessungen zugeschnitten. Bei Schruppwerkzeugen brauchen die Schneiden aufgrund der geringen Korngrösse der PKD-Kristalle teilweise keine weitere Bearbeitung, sondern können direkt zum Einsatz gebracht werden. Bei Schlicht- und Finishwerkzeugen müssen die Schneiden auf jeden Fall geschliffen werden. Bei den anderen Diamanttypen bezieht man die Rohlinge bereits fertig zugeschnitten, so dass man sich auf die Schneidenbearbeitung sowie das Auflöten auf die Trägerkörper konzentrieren kann. Zum Einsatz kommen dabei hochmoderne, CNC-gesteuerte Schneid-, Schleif- und Lasersysteme von Firmen wie Fanuc, Ewag, Walter oder Laserpluss.
Dennoch muss angesichts der äusserst hohen Qualitätsanforderungen gerade bei den Spitzenprodukten, insbesondere bei monokristallinen Diamanten, ein hoher Prozentsatz der besonders diffizilen Arbeiten nach wie vor von Hand mit Diamantschleifscheibe und Messmikroskop ausgeführt werden. Für solche Tätigkeiten kommen hoch qualifizierte Spezialisten mit umfassender Erfahrung zum Einsatz. «Zusammen mit unserer modernen Fertigungstechnologie und dem Engagement unserer Kundenbetreuer bildet dies das Fundament unseres guten Rufs bei der Kundschaft und damit unseres Erfolgs am Markt», bekräftigt R. Hergert. SMM
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