Igus: Wirtschaftlich automatisieren Mobile Robotik kann für KMU wirtschaftlich sein

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Igus GmbH, Hersteller von Antriebs- und Führungselementen aus hochwertigen technischen Kunststoffen, stellt zur Messe Motek in ihrem Bereich Automation das besonders wirtschaftliche Fahrerlose Transportsystem (FTS, engl. AGV) «ReBeLs on Wheels» vor.

Mobil automatisieren: Bei nur niedrigen Investitionen erweisen sich AGV mit aufgesetzten Robotern auch für KMU als wirtschaftlich.(Bild:  Igus GmbH)
Mobil automatisieren: Bei nur niedrigen Investitionen erweisen sich AGV mit aufgesetzten Robotern auch für KMU als wirtschaftlich.
(Bild: Igus GmbH)

Mit seiner aktuellen Low-Cost-Robotik beabsichtigt der Kölner Hersteller, auch kleineren und mittleren Produktions- und Serviceunternehmen eine weitreichende Automatisierung mit Robotern, Cobots und mobilen Systemen zu ermöglichen. Mobile Robotiksysteme kommen in immer mehr Arbeitsbereichen zum Einsatz, in E-Commerce-Lagerhallen ebenso wie in modernen Restaurants. Herkömmliche Ausführungen erweisen sich wegen etwa 25 000 Euro Investitionskosten, Varianten mit integrierten Sechs-Achs-Robotern wegen etwa 75 000 Euro, speziell für kleine und mittelständische Produktions- und Serviceunternehmen meist als unwirtschaftlich.

Fertigen, transportieren, sortieren

Aufgrund eigener Erfahrungen mit AGV in der Produktion hochwertiger Kunststoffteile hat der Kölner Hersteller Igus GmbH seine Baureihe «ReBeL on Wheels» zur Low-Cost-Automation verwirklicht. Basis der mobilen Robotik-Systeme ist der Roboter «ReBeL». Durch den Einsatz von Kunststoffen erfordert er nur niedrige Investitionen. Er ist nur 8,2 kg leicht. Er dient als Serviceroboter mit Cobot-Funktion. Alle seine mechanischen Bauteile sind ausnahmslos von Spezialisten des Herstellers entwickelt und gefertigt. Er trägt bis 2 kg Traglast bei 664 mm Reichweite. Geplant sind unterschiedliche fahrende Systeme, in die der Roboter zentral integriert sein wird.

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Zunächst steht eine Variante für den Bildungssektor zur Verfügung. Einschliesslich Roboterarm wird sie nur etwa ein Fünftel der Investitionen erfordern, verglichen mit bisher üblichen mobilen Robotersystemen. Der mit einem Greifer ausgestattete Roboter «ReBeL EduMove» dient dank einer offenen Software (Open Source) als autonome Lernplattform für Bildungseinrichtungen. Er ist modular aufgebaut und lässt sich flexibel um weitere Funktionen wie Lidar, Kameratechnik und Slam-Algorithmus erweitern.

Eine weitere Variante ist ein Fahrerloses Transportsystem für KMU. Es kann bis zu 30 kg schwere Werkstücke und Vorrichtungen transportieren. Mit dem optional aufgebauten Roboter «ReBeL» lassen sich einfache Positionierungen von einer Station zu einer anderen verwirklichen. Das FTS arbeitet ohne kostenintensive Sensorik. Eine vom Hersteller entwickelte 3D-Sensortechnik sorgt für die erforderliche Arbeitssicherheit und Orientierung des Fahrzeugs.

Roboter auf Rädern

Als Ziel all dieser Entwicklungen bezeichnet der Hersteller einen mobilen Roboter mit integriertem HMI und Visionsystem, der sogar eigenständig ein Büro aufräumen könnte. «Mit diesem Projekt verfolgen wir eine Bottom-to-Top-Strategie, bei der bestimmte Bauteile wie Sicherheitslaserscanner nicht im Grundpaket enthalten sind, um die Kosten niedrig zu halten», macht Alexander Mühlens, Prokurist und Leiter des Geschäftsbereichs Low-Cost-Automation bei Igus, deutlich und ergänzt: «Dennoch ist sichergestellt, dass die Lösung für industrielle Anforderungen nachgerüstet werden kann. Die Einsatzgebiete dieser angestrebten Low-Cost-AMR sind äusserst vielfältig und gehen über einfache Transportaufgaben weit hinaus. Sie umfassen eine riesige Bandbreite an Anwendungen in verschiedenen Lebensbereichen, wie Reinigungsaufgaben oder die Ausgabe von Kaffee direkt am Arbeitsplatz.»

Wachsender Markt

Der Markt für Automated Guided Vehicles (AGV) und Autonome Mobile Robots (AMR) boomt. Aktuell beträgt der globale Markt der mobilen Robotik inklusive Servicerobotik rund 20,3 Milliarden US-Dollar, bis 2028 erwarten Experten nahezu eine Verdoppelung. Besonders verbreitet sind mobile Roboter in der Intralogistik und in industriellen Anwendungsbereichen. Auch in der Gastronomie und in Hospitälern drehen die smarten Helfer vermehrt ihre Runden.

Weitere Informationen

(kmu)

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