Sicherheit beim Pressen

Modulares Safety-Konzept

| Redakteur: Silvano Böni

Das isostatische Fertigungssystem Dorst PH 450 mit Bearbeitungsstationen zur Herstellung von Flachgeschirren und Schüsseln unterschiedlichster Konturen.
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Das isostatische Fertigungssystem Dorst PH 450 mit Bearbeitungsstationen zur Herstellung von Flachgeschirren und Schüsseln unterschiedlichster Konturen. (Bild: Bachmann)

Die Firma Dorst aus Kochel am See gehört zu den führenden Anbietern von Anlagen für die Herstellung keramischer und pulvermetallurgischer Produkte. Die Fertigungssysteme und Pressen sind modular aufgebaut und orientieren sich eng an den jeweiligen Bedürfnissen der Kunden. Eine vergleichbare Flexibilität hat Dorst auch für die Automation und Sicherheitssteuerung seiner Anlagen gesucht – und im Bachmann-M1-Automatisierungssystem mit integriertem Sicherheitspaket gefunden.

Mit rund 400 Mitarbeitenden weltweit zählt Dorst zu den international anerkannten Experten, wenn es darum geht, Keramik und Metallpulver in Form zu bringen. Insbesondere die Rohstoffaufbereitung und Formgebung gehören dabei zu den Spezialgebieten des Unternehmens. Ihre Pressen und Fertigungssysteme sind deshalb aus vielen Industrien nicht mehr wegzudenken.

Individuelle Lösungen

Sowohl für die Geschirr- als auch für die Sanitärkeramik ist das Unternehmen seit jeher einer der führenden Zulieferer. Zerstäubungstrockner zur Pressgranulat-Herstellung, isostatische Pressautomaten zur Herstellung von Flachgeschirr sowie Druckgusssysteme für die Geschirr- und Sanitärindustrie unter Verwendung von «Kunststoff-Filtern» anstelle von Gips, haben Geschichte geschrieben. So individuell wie die Produkte, die auf ihren Maschinen gefertigt werden, sind die Anlagen selbst. Das heisst auch, kaum eine Konfiguration ist wie die andere. «Je nach Komplexität und Form der Geschirrartikel – runde, unrunde und noch komplexere Geometrien – werden am Ausgang des Fertigungssystems bis zu sechs Bearbeitungsstationen für das Gratbrechen, Schleifen, Schwammen und Polieren eingesetzt», erzählt Herbert Gröbl, Entwicklungsleiter Steuerungstechnik bei Dorst. Und fügt hinzu: «Von weiteren optionalen Einheiten, beispielsweise zur Fussbearbeitung, einmal ganz abgesehen.» Diese im Markt benötigte Flexibilität ist auch eine der Herausforderungen, welchen sich die Automatisierung stellen muss. «Als wir uns für das Bachmann-M1-Automatisierungssystem entschieden haben, war dessen Modularität deshalb auch eines der entscheidenden Kriterien, insbesondere in Bezug auf die Integration der Sicherheitsfunktionen», erinnert sich Herbert Gröbl.

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