Messevorschau EMO 2021 Neue Maschine mit neuer Universalspindel

Redakteur: Anne Richter

Okuma wird auf der EMO 2021 in Mailand erstmalig das neu entwickelte Bearbeitungszentrum MA-600HIII für Hochleistungszerspanung der Öffentlichkeit vorstellen. Neu in Europa ist das vertikale Bearbeitungszentrum MB-80V für die Bearbeitung grosser Werkstücke.

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Mit dem neu entwickelten horizontalen Bearbeitungszentrum MA-600HIII feiert Okuma auf der EMO Milano eine Weltpremiere.
Mit dem neu entwickelten horizontalen Bearbeitungszentrum MA-600HIII feiert Okuma auf der EMO Milano eine Weltpremiere.
(Bild: Okuma)

Okuma will die EMO 2021 in Mailand nutzen, um gleich mehrere Neuentwicklungen zu präsentieren. «Wir freuen uns darauf, endlich wieder Kunden und Interessenten persönlich zu begrüssen und sie zu den optima­len Lösungen für ihre Produktionsherausforderungen zu beraten», sagt Norbert Teeuwen, Geschäftsführer der Okuma Europe GmbH. «Bei dieser Gelegenheit werden wir gleich mehrere Messe-­Highlights vorstellen, die die Arbeit unserer Kunden auf ein neues Level bringen werden.» Unter dem Motto «Feel the Magic of Okuma» präsentiert das Unternehmen unter anderem zahlreiche innovative Werkzeugmaschinen mit besonderen Weiterentwicklungen – und eine echte Weltpremiere.

Weltpremiere: neues Bearbeitungszentrum für Hochleistungszerspanung

Den ersten Höhepunkt für Fachbesucher enthüllt Okuma nun ganz exklusiv: Mit dem neu entwickelten horizontalen Bearbeitungszentrum MA-600HIII wird das Unternehmen auf der EMO Milano eine Weltpremiere feiern. Das Mitglied der bewähr-
ten MA-H-Serie ermöglicht dank optimierter Features grösstmögliche Automation und unterbrechungsfreien Roboterbetrieb. Dabei überzeugt die MA-600HIII durch noch höhere Verarbeitungs­geschwindigkeit, Maschinenleistung und Präzision. Dafür kommt unter anderem eine neu entwickelte Universalspindel zum Einsatz. Zudem trägt die MA-600HIII durch das spezielle Energiesparsystem «ECO Suite» zu geringerem Stromverbrauch und reduzierter Umweltbelastung bei. Insbesondere in der Automobilbranche, Landwirtschaft oder bei der Fertigung von Baumaschinen und Eisenbahnteilen erfüllt die Maschine so sämtliche Anforderungen an Prozesssicherheit und Formgenauigkeit.

Neues Modell zur Bearbeitung grosser Werkstücke

Mit dem grössten Modell der bewährten MB-V-­Serie will Okuma seinen Kunden neue Dimensionen eröffnen: Der Arbeitsbereich der weltweit stark nachgefragten MB-80V umfasst Tischabmessungen von 2000 x 800 Millimetern. Somit empfiehlt sich die Maschine unter anderem für die Anforderungen von Automobilzulieferern und anderen Industrien mit grossen Werkstücken. Aufgrund der besonderen Wiederholgenauigkeit und hohen Dynamik profitieren Kunden bei der Bearbeitung von maximaler Qualität und Präzision. Letztere wird – ebenso wie enge Toleranzen – auch durch die grosse thermische Stabilität unterstützt. Durch das optimierte Maschinendesign steigt ausserdem die Produktivität: Die Maschine ist so konzipiert, dass eine maximale Maschinenauslastung erreicht wird. Dafür sorgt zum Beispiel die leistungsstarke und optional angeordnete Spänespülung im Zusammenspiel mit den integrierten, breiten Scharnierband-Späneförderern. Dank des optional erhältlichen Plattenwechslers ist ein längerer unbeaufsichtigter Betrieb ebenfalls möglich. «Die MB-80V ist seit ihrer Markteinführung Ende letzten Jahres weltweit sehr erfolgreich, sie war aber noch nie live auf einer Veran­staltung in Europa zu sehen. Unsere Gäste werden begeistert sein, ihre Leistungsfähigkeit hautnah zu erleben», sagt Norbert Teeuwen. -ari- SMM

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