Militärpiloten üben mit schweizer Ausbildungsflugzeug

PC-21 für Frankreich und Jordanien

| Redakteur: Sergio Caré

Die PC-21 wird in der Französischen und Jordanischen Luftwaffe für Schulungszwecke zum Einsatz kommen.
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Die PC-21 wird in der Französischen und Jordanischen Luftwaffe für Schulungszwecke zum Einsatz kommen. (Bild: Pilatus)

Die Stanser Pilatus Flugzeugwerke AG unterzeichnete im Dezember 2016 drei PC-21 Aufträge: Insgesamt werden 21 Flugzeuge verkauft. Die Ausbildungsflugzeuge gehen nach Frankreich, Grossbritanien und Jordanien. Die Aufträge haben zusammen einen Gesamtwert von über 300 Millionen Schweizer Franken.

Die Stanser Pilatus Flugzeugwerke AG unterzeichnete im Dezember 2016 drei PC-21 Aufträge: Insgesamt werden 21 Flugzeuge verkauft. 17 gehen an die Französische Luftwaffe und jeweils zwei an die Jordanische Luftwaffe bzw. an die britische QinetiQ. Die Aufträge haben zusammen einen Gesamtwert von über 300 Millionen Schweizer Franken und sichern Arbeitsplätze am Standort Stans.

Französische Luftwaffe

Mit der Französischen Luftwaffe (Armée de l'air française) konnte Pilatus eine der renommiertesten Luftwaffen der Welt für das Trainingssystem des 21. Jahrhunderts gewinnen: Die 17 PC-21 werden für die Ausbildung der zukünftigen Militärpiloten eingesetzt, welche im Anschluss auf den Alpha Jet und dann direkt auf das Mehrzweckkampfflugzeug der 5. Generation, die Dassault Rafale, umsteigen werden. «Es freut mich, dass wir nun endlich eine weitere Luftwaffe in Europa für den PC-21 gewinnen konnten. Das äusserst seriöse Auswahlverfahren mit strengen Kriterien zeigt uns, dass das Ausbildungsflugzeug aus der Schweiz weltweit die erste Wahl für die Ausbildung von Militärpiloten ist", sagt VR-Präsident von Pilatus Oscar Schwenk. Nebst der Schweizer Luftwaffe ist Frankreich nun die zweite Nation Europas, welche mit dem PC-21 auf das weltweit fortschrittlichste und effizienteste Trainingssystem setzt. Weltweit sind 209 Flugzeuge in acht Luftwaffen für Ausbildungszwecke im Einsatz.

Im Rahmen des Vertrages mit der britischen QinetiQ stellt Pilatus zwei PC-21 an die «Empire Test Pilots‘ School» mit Sitz im südenglischen Wiltshire bereit. Die Ausbildungsflugzeuge mit modifizierter Fluginstrumentierung werden verwendet, um Testpiloten und Flugtest-Ingenieure zu trainieren.

Jordanische Luftwaffe

Die Jordanische Luftwaffe (Royal Jordanian Air Force) entschied sich im August 2015 für den Kauf von neun PC-9 M Trainingsflugzeugen. Aufgrund unvorhergesehener Herausforderungen mit der eigenen «Lead in Fighter Trainer Plattform» wurde das Trainingskonzept überarbeitet und es wurde ein neuer Beschaffungsentscheid für des Schweizer Fliegers gefällt, das modernste auf dem Markt erhältliche Trainingssystem überhaupt. Die Vertragsänderung beinhaltete anfänglich acht Flugzeuge mit einer Option für zusätzliche Einheiten. Diese Option wurde nun um zwei weitere Einheiten erhöht, womit zukünftig zehn PC-21 das Rückgrat der Pilotenausbildung der Nation darstellen werden. Die ersten Flugzeuge werden bereits ab Mitte 2017 ausgeliefert.

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