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Die entscheidenden Faktoren
Die Aufgabe des M-3iA besteht darin, die fertig produzierten WSP von sogenannten Produktionspaletten (aus dem Sinterofen) in ein Verpackungssystem umzuschichten, Stück für Stück. Insgesamt etwa 400 WSP pro Palette, je nach Losgrösse. Der Roboter benötigt pro Palette zirka 5 Minuten. Früher wurden für diese Aufgabe vier Mitarbeiter eingesetzt, die jetzt in anderen Bereichen anspruchsvollere Aufgaben betreuen.
Das Raffinierte an der Umschichtungsaktion ist, dass die WSP auf der Produktionspalette willkürlich verteilt sind. Das heisst, man kann den Kinematik-Ablauf nicht fix programmieren. Bei jeder Palette muss der Roboter andere Wege fahren.
Der Roboter erfasst deshalb mittels eines integrierten Vision-Systems die exakte Lageposition jeder einzelnen WSP auf der Produktionspalette und verrechnet die Wege, die er mit dem Greifarm fahren muss, um den gesamten Prozess schnellstmöglich zu erledigen. Dieser Prozess läuft in wenigen Sekunden ab. Ist die Palette abgearbeitet, kommt direkt der Nachschub. Der Delta-Roboter ist derart schnell, dass man bei Lamina mit dem Nachschub kaum nachkommt: «Das Monster (der M-3iA wird hier wegen seines unstillbaren ‹Hungers› nach WSP liebevoll ‹Monster› genannt) ist immer hungrig, wir können ihm kaum genug Nachschub bringen», sagt Tomer Gershtein mit einem Lächeln im Gesicht. Für «Futter» sorgt wiederum ein Knickarmroboter, der die Produktionspaletten auf ein Band platziert und im gleichen Takt die leeren Paletten aus dem Handlingbereich entfernt.
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