Messenachschau EPHJ-EPMT-SMT Positive Bilanz und Innovationen

Redakteur: Anne Richter

Die Veranstalter der EPHJ-EPMT-SMT ziehen eine positive Bilanz. Die 16. Ausgabe des Fachmesse-­Trios für Uhrmacherei und Juwelierskunst (EPHJ), Mikro- und Nanotechnologien (EPMT) sowie Medizintechnik (SMT) hat das Niveau des Vorjahres erreicht und zeigte Innovationskraft.

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Tornos auf der EPHJ-EPMT-SMT: Die Ergonomie der ultrakompakten Stangenfräsmaschine BA 1008 von Almac beruht auf der Swissnano von Tornos.
Tornos auf der EPHJ-EPMT-SMT: Die Ergonomie der ultrakompakten Stangenfräsmaschine BA 1008 von Almac beruht auf der Swissnano von Tornos.
(Bild: Anne Richter, SMM)

Zum Abschluss der zum 16. Mal durchgeführten Fachmesse EPHJ-EPMT-SMT, die vom 20. bis 23. Juni 2017 in Genf stattgefunden hat, ziehen die Veranstalter eine erste positive Bilanz. «Was die Teilnehmer- und Besucherzahlen anbelangt, so haben wir auch diesmal das Vorjahresniveau wieder erreichen können. In einem Marktumfeld, das noch dabei ist, sich zu erholen, ist dies ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Dies umso mehr, als der erstaunliche Unternehmergeist der anwesenden Branchenvertreter erneut unter Beweis gestellt wurde. Denn hier wird mit einem Know-how und einer Akribie an der Verfeinerung und Erneuerung von Produkten und Dienstleistungen gearbeitet, für die uns die ganze Welt beneidet», erklärt Messeleiter Alexandre Catton. Die Zahl der Fachbesucher lag auch 2017, wie schon im Vorjahr, knapp unter der Marke von 20 000. Und auch die Aussteller, deren Zahl fast 850 erreichte, präsentierten sich auf einer ähnlich grossen Grundfläche wie im Jahr 2016. Wie jedes Jahr seit seinem Bestehen zog der Salon EPHJ-EPMT-SMT auch dieses Mal wieder alles, was im Bereich der Hochpräzisionstechnologien Rang und Namen hat, ins Genfer Ausstellungs- und Konferenzzentrum Palexpo.

Augenfällig an der diesjährigen Ausgabe des Salons war die bemerkenswerte Innovationskraft der Aussteller. Das spiegelte sich in der Qualität der Vorlagen für den grossen Ausstellerpreis, den Grand Prix des Exposants, wider. Unter den ausgezeichneten Entwürfen stach das Wisioscope besonders hervor, eine originelle Schöpfung der Berner Witschi Electronic AG. Bei dem Gerät handelt es sich um eine neuartige Apparatur, die bei der Fertigung und Pflege filigranster Uhrmacherkunstwerke eingesetzt wird. Einerseits ermöglicht das Wisioscope
die akustische und optische Messung von Gang­genauigkeit und Amplitude auf ebenso benutzerfreundliche wie präzise Weise. Andererseits versetzt die Kamera mit integriertem Touchscreen den Benut­zer in die Lage, die Bewegungen des Uhrwerks zu visualisieren, indem sich das Gerät den Stroboskop­effekt zunutze macht. Entwickelt wurde das innovative Produkt in Zusammenarbeit mit dem CSEM (Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique) in Neuenburg.

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«Die meisten Leute hatten den Eindruck, dass diese 16. Ausgabe der Fachmesse vor allem eins gezeigt hat: die ausgesprochene Widerstandsfähigkeit unserer Branche, deren Erfindungsgabe und Know-how keine Grenzen zu kennen scheinen», fasst Claude Membrez, Generaldirektor des Genfer Palexpo, den Anlass zusammen. Die 17. Ausgabe der Fachmesse EPHJ-EPMT-SMT findet vom 12. bis 15. Juni 2018 in Genf statt. -ari- SMM

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