Scanning und Tracking Präzises Messen bewegter Objekte

Redakteur: Anne Richter

>> Auf der Control zeigt die Steinbichler Optotechnik GmbH ihre neue Scanning- und Tracking-Kombination, welche ein hohes Messvolumen bei gleichbleibender Präzision bietet. Zudem präsentiert das Unternehmen den High-End-Sensor Comet 6 mit Intelligent Light Control (ILC). ILC ermöglicht das Erfassen hochreflektierender Teile.

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Mit der Dynamic-Referencing-Funktion ermöglicht das System T-Track LV von Steinbichler präzise Messungen sogar an bewegten Objekten oder in instabiler Umgebung.
Mit der Dynamic-Referencing-Funktion ermöglicht das System T-Track LV von Steinbichler präzise Messungen sogar an bewegten Objekten oder in instabiler Umgebung.
(Bild: Steinbichler)

Die Steinbichler Optotechnik GmbH aus Neubeuern in Bayern, weltweit führender Anbieter von optischer Mess- und Sensortechnik, stellt auf der Control die neue Scanning- und Tracking-Kombination Steinbichler T-Scan LV/T-Track LV vor. «Dieses hochpräzise Gesamtkonzept rund um den Laserscanner Steinbichler T-Scan bietet ab sofort ein grosses Messvolumen bei einer gleichbleibend hohen Präzision. Das Trackingvolumen liegt bei bis zu 35 m³ und bietet damit grösstmögliche Bewegungsfreiheit für einen effizienten Messablauf», erklärt Hans Weigert, Leiter Vertrieb/Marketing der Steinbichler Optotechnik GmbH.

Präzise 3D-Datenerfassung bei fast allen Anwendungen

Durch die kompakten Abmessungen des Scanners Steinbichler T-Scan LV wird ein ermüdungsfreies und effizientes Arbeiten gewährleistet. Das modulare Gesamtkonzept mit der Controllerbox und der einfach handhabbaren Zentralverkabelung ist in wenigen Minuten einsatzbereit. Die Kombination des handgeführten Laserscanners und der ergonomischen Touchprobe Steinbichler T-Point LV, mit welcher Einzelpunktmessungen schnell und unkompliziert möglich sind, erlaubt bei nahezu allen Anwendungen eine präzise 3D-Datenerfassung – vor allem auch bei grossen Messobjekten.

Genauigkeit und Geschwindigkeit

Das erhöhte Messvolumen von 35 m³ des neuen Steinbichler T-Track LV gestattet das Einscannen von Objekten mit einer Gesamtlänge von bis zu sechs Metern mit einer sehr hohen Genauigkeit und einer beeindruckenden Geschwindigkeit (z. B. Gesamtfahrzeug/Automobilbau, Anlagenbau, Agrartechnik, Schweisskonstruktionen/Metallbau etc.). Durch die Dynamic-Referencing-Funktion ermöglicht das System präzise Messungen sogar an bewegten Objekten oder in instabiler Umgebung. Die Kopplung mehrerer Steinbichler-T-Track-LV-Tracker erlaubt eine noch grössere Bewegungsfreiheit bei der Vermessung grosser Objekte. Die Positionsänderung eines Trackers wird somit überflüssig und die Messgeschwindigkeit erhöht sich selbst bei komplexen Formen.

Erfassen hochreflektierender Teile ohne Einsprühen

Ein weiteres Highlight auf dem Control-Messestand von Steinbichler Optotechnik ist Intelligent Light Control (ILC) im High-End-Sensor Steinbichler Comet 6. ILC ermöglicht das Erfassen hochreflektierender Teile. Durch die innovative und konsequente Weiterentwicklung der Streifenlichtprojektion ist es dank ILC möglich, auf das sonst übliche Einsprühen diverser Messteile zu verzichten. Das automatische Erkennen der Bauteile bewirkt, dass benötigte Parameter selbstständig eingestellt werden und ein aufwendiges Korrigieren bzw. Anpassen verschiedener Faktoren wie Bauteillage oder Belichtungszeit entfällt. So wird die Messgeschwindigkeit erhöht und die Handhabung des Systems massgeblich vereinfacht.

ILC analysiert selbstständig die Aufnahmen des Sensors. In Bereichen, in denen es aufgrund von zu viel Lichteinfluss auf dem Bauteil zu Überbelichtungen oder Überstrahlungen kommt, wird die Projektionslichtmenge automatisch reduziert. Durch die digitale Projektionseinheit ist der Steinbichler-Comet-6-Sensor in der Lage, eine Vielzahl von Grauwerten zu projizieren, und kann dadurch für jeden Bereich des Bauteils einen speziellen Grauwert projizieren.

Streifenlichtsensoren wie der Steinbichler Comet 6 ermöglichen schnelles und hochgenaues Messen sowie Scannen einer Vielzahl von Teilen. «Besonders bei hochreflektierenden Bauteilen wie zum Beispiel Blechen kann es zu Reflektionen und damit auch zu Über- oder Unterbelichtungen einzelner Bereiche der Bauteile kommen, die anschliessend zu einer möglicherweise weniger guten Datenqualität führen können», fasst Hans Weigert zusammen. «Die Steinbichler Optotechnik GmbH hat nun mit ILC, einem Verfahren mit der sogenannten adaptiven Projektion, erstmals eine Lösung für diese herausfordernde Problemstellung entwickelt.» <<

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