Synergie für Präzisions-Bearbeitungszentren

Präzision und Produktivität – eine geniale Verbindung

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Wie haben bisher Ihre Kunden auf die neue Baureihe reagiert?

G. Ballif: Sobald Kunden das Konzept begriffen und die gute Maschinenkonstruktion erkannt hatten, waren sie zur Bestellung bereit. Schon für die S100 war die Begeisterung dieselbe. Auch für einen Hersteller wie Bumotec ist es heute nicht mehr möglich, Produkte zu konzipieren und herzustellen ohne enge Zusammenarbeit mit Kunden und künftigen Benutzern. Wir wollen relevante Bearbeitungslösungen nach Marktbedürfnissen anbieten. Das Pflichtenheft gab auch einen Preisrahmen vor, den wir eingehalten haben.

J.-D. Isoz: Mit dieser Maschine verstärken wir unsere Positionierung im Luxusgütermarkt sowie in der Uhren- und Schmuckindustrie, zwei Kernbereiche, die wir bestens kennen. Unmittelbar darauf folgt die ganze Medizintechnik, wobei wichtige Bumotec-Kunden sich schon begeistert über das Konzept dieser neuen Maschine geäussert haben. Dazu kommt die Mikromechanik. Wir suchen einfach Hersteller von komplexen Teilen, die diese mit ihren heutigen Maschinen nicht zu vernünftigen Preisen produzieren können.

Können Sie etwas zur S191 sagen?

J.-D. Isoz: Die S191 ist eine Maschine, welche mit ihrer fast unbegrenzten Anpassungsfähigkeit eine Ergänzung zur S181 darstellt. Denn sie ist grösser gebaut und eignet sich bestens für die effiziente Bearbeitung von Grossserien.

Qualitätsmaschinen sind die Basis, wichtig ist aber auch, die Kunden davon zu überzeugen. Wie gehen Sie hier vor?

J.-D. Isoz: Neben unseren Maschinen verfügen wir über drei Demonstrationszentren im Ausland. Dank diesen haben wir nicht nur die Möglichkeit zur geographischen Annäherung an unsere Kunden, sondern können uns auch mit ihrer Kultur und Arbeitsweise vertraut machen. So sind wir in Shanghai und Cincinnati sowie neuerdings auch in Immendingen in der Nähe von Tuttlingen im Südwesten von Deutschland präsent. Das europäische Zentrum der Medizintechnik. Das Prinzip dieser Demonstrationszentren basiert auf der Idee einer systematischen Suche nach der besten technisch-ökonomischen Lösung in der Bearbeitung von anspruchsvollen Werkstücken. Durch das neue Gebäude in Vuadens werden wir ebenfalls einen gut eingerichteten Ausstellungsraum zur Verfügung haben. Mithilfe der permanenten Demonstrationsräume werden wir auch unsere Präsenz an Technologietagungen vermindern, die weltweit in den verschiedenen Regionen stattfinden.

Welche Messen sind für Sie wichtig?

G. Ballif: Wir werden sicher an der Fachmesse EPHJ teilnehmen; andere wenig spezialisierte Messen werden vielleicht nicht mehr so wichtig sein. Für unsere Art von Maschinen wird sich ein Kunde wohl kaum an einer Ausstellung für eine Bumotec entscheiden. Dies sind immer grössere Engineering-Projekte mit den entsprechenden Studien und Vorabklärungen, die mehrere Kontakte mit unsern Spezialisten verlangen.

Besten Dank für das Gespräch. <<

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