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Rego-Fix: Werkzeugspannsysteme «Swiss Made» Prozesse verstehen, nachhaltig optimieren

Redakteur: Konrad Mücke

Mit der seit langer Zeit genormten Spannzange ER hat der Schweizer Spannmittelhersteller Rego-Fix die Werkzeugmaschinenbranche massgeblich geprägt. Pascal Forrer, Sales & Marketing Director sowie Mitglied der Geschäftsleitung, erläutert aktuelle Entwicklungstrends.

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Nachhaltig optimieren beinhaltet, das Gesamtsystem aus Maschinenspindel, Werkzeug und Zerspanungsprozess mit seinen Wechsel- und Rückwirkungen exakt zu analysieren.
Nachhaltig optimieren beinhaltet, das Gesamtsystem aus Maschinenspindel, Werkzeug und Zerspanungsprozess mit seinen Wechsel- und Rückwirkungen exakt zu analysieren.
(Bild: Rego-Fix AG)

Als Hersteller hochwertiger Werkzeug­spannlösungen fokussieren wir auf die Schnittstelle zwischen Maschinenspindel und Schneidwerkzeug. Für uns steht im Vordergrund, wie wir beide Komponenten möglichst präzise zusammenbringen. Dies ist aber nur der rein technische Aspekt. Es gilt, das gesamte Fertigungspotenzial auszuschöpfen. Das muss weit darüber hinausgehen, nur einzelne Komponenten zu berücksichtigen. Vielmehr muss man den gesamten Prozess betrachten und verstehen. Unsere Aufgabe ist es, diese Symbiose sichtbar zu machen. Der aktuelle Trend der Digitalisierung kommt uns hier sehr entgegen. Wir können Kräfte an der Werkzeugschneide mit sensorischen Werkzeughaltern messen und zur Anwendungsoptimierung nutzen. Fügt man noch künstliche Intelligenz der Maschinensteuerung hinzu, rückt Industrie 4.0 in greifbare Nähe.

Forderungen weltweiter Märkte im Blick

Die Zeit vor der aktuellen Gesundheitskrise in Verbindung mit dem Corona-Virus war stark geprägt von weltweiten Wachstumsmärkten. Wir haben in Europa einen guten und nachhaltigen Marktanteil. In Asien hingegen konnten wir dank einer immer fordernderen Industrie unsere Produktlösungen an die passenden Anwender anbieten und folglich wachsen. In den USA sind wir seit vielen Jahren sehr gut unterwegs. Die Re-Industrialisierung, die gewonnenen Fertigungskompetenzen, günstiges Kapital für Investitionen sowie steigende Forderungen hinsichtlich der Produktqualität haben sich für uns als vorteilhaftes Marktumfeld erwiesen. Weltweit hilft generell ein gestiegenes Werteverständnis der Anwender, dass nachhaltige Prozessoptimierung und Rentabilitätsrechnung wichtiger sind als der einfache Anschaffungspreis eines Produkts.

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Technologie, Automation, Qualifikation

Als Schweizer Unternehmen ist für uns ein hohes Mass an Automatisierung notwendig, um weiterhin wettbewerbsfähige Produkte am Weltmarkt anbieten zu können. Dank eines jungen Maschinenparks dürfen wir jeweils mit der neuesten Technologie unsere Mitarbeiter im Betrieb fördern. Jede neue Maschine muss einen Technologiesprung erbringen. Dies zum Beispiel um wirtschaftlicher oder präziser zu fertigen oder auch um unabhängiger in der Bedienung einzelner Maschinen arbeiten zu können. Nur dank diesen Sprüngen und dem höchstmöglichen Grad an Automatisierung – selbstverständlich unter Berücksichtigung der Qualifikation und des Know-hows unserer Mitarbeitenden – können wir auch langfristig höchste Qualität unter dem Signet «Swiss Made» erbringen. SMM

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