Grindtec 2022 Prozesskette im Mittelpunkt der Grindtec 2022

Redakteur: Anne Richter

Die Grindtec soll in Zukunft noch stärker auf die gesamte Prozesskette der Schleiftechnik ausgerichtet werden, dazu gehören alle Parameter, die die Fertigung beeinflussen. Mehr als 300 Aussteller sind bereits dabei.

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Die Grindtec als Abbild der gesamten Wertschöpfungskette der Schleiftechnik.
Die Grindtec als Abbild der gesamten Wertschöpfungskette der Schleiftechnik.
(Bild: Afag)

Weil präzises Schleifen viel mehr ist, als der kurze Kontakt zwischen Werkstück und Werkzeug, wird die Grindtec den Fokus in der der Ausgabe 2022 noch stärker auf den gesamten Prozess richten, berichtet Veranstalter Afag. In Augsburg wird demnach die gesamte Technologie wie Prozesskette samt aller Nischen abgebildet werden – von A wie Aussenrundschleifmaschinen bis Z wie Zahnradprüfgeräte. Alle Parameter, die die Fertigung beeinflussen, angefangen von der Konstruktion eines Werkzeugs, über Halte- und Spannsysteme, die Integrierung digitaler Schnittstellen, den Einsatz von Kühlschmierstoffen und Schleifmitteln, das Messen, Finishen bis hin zum Werkzeugverwalten und Verpacken von Highend-Werkzeugen stellen über 300 Aussteller vor.

Beispiele hierfür sind Werkzeugspannsysteme, die sich aufs μ genau einstellen lassen und Taumelfehler korrigieren, Werkzeuge, die im Hochvakuumlötverfahren hergestellt werden, die Präsentation von Optimierungsmöglichkeiten des Verfahrens durch den Einsatz der digitalen GDX-Datenaustauschschnittstelle wie das In-Prozess Messen. «Die Grindtec ist dabei immer praxisnah und orientiert sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Schleifer, schliesslich sind wir als Fachlicher Träger und Handwerksverband täglich mit unseren Mitgliedern in Kontakt: es ist also eine Messe von Schleifern für Schleifern», betont FDPW-Geschäftsführer Wilfried Saxler.

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