Firmennachrichten Rieter erhöht Umsatz 2011 markant

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Rieter konnte im vergangnen Geschäftsjahr ein erfreuliches Umsatzwachstum verzeichnen. Dies vor allem aufgrund des guten Auftragsbestandes Anfang 2011. Im laufe des Jahres musste Rieter jedoch aufgrund der Rohstoffpreisentwicklung und der pessimistischen weltwirtschaftlichen Perspektiven Rückgänge bei den Bestellmengen hinnehmen.

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Rieter konnte beim Umsatz zulegen. Dies vor allem wegen einem hohen Bestellungsbestand Anfangs 2011. (Bild: Rieter)
Rieter konnte beim Umsatz zulegen. Dies vor allem wegen einem hohen Bestellungsbestand Anfangs 2011. (Bild: Rieter)

Rieter erzielte im Geschäftsjahr 2011 ein erfreuliches Wachstum. Der Bruttoumsatz stieg um 22% auf 1060.8 Mio. CHF. Der Bestellungseingang ging gegenüber dem aussergewöhnlich starken Vorjahr um 34% zurück und erreichte mit 958.3 Mio. CHF ein gutes Niveau. Rieter verfügt damit über einen weiterhin guten Bestellungsbestand. Mit den Zahlen per 31. Dezember 2011 berichtet Rieter erstmals zu einem gesamten Geschäftsjahr nach der neuen Struktur, die mit der Aufteilung des Rieter-Konzerns per 13. Mai 2011 in Kraft getreten ist. Rieter ist seither ein branchenfokussierter Anbieter von Maschinen und Komponenten für Stapelfaserspinnereien. Die ehemalige Division Rieter Automotive Systems firmiert unter dem namen Autoneum.

Investitionsklima abgekühlt

Am Weltmarkt für Textilmaschinen und -komponenten setzte sich der Nachfrageboom des Jahres 2010 im ersten Quartal 2011 fort. Ab dem zweiten Quartal begann sich das Investitionsklima abzukühlen. Hohe Baumwollkosten und sinkende Garnpreise erhöhten den Druck auf Margen und Liquidität bei den Spinnereien. Auch das zweite Halbjahr war wegen der Rohstoffpreisentwicklung und der weltwirtschaftlichen Perspektiven durch Verunsicherungen geprägt. Der Markt bewegte sich ab dem zweiten Quartal auf einem gegenüber Vorjahr tieferen Niveau. Auch die Nachfrage nach Garnen ging 2011 zurück. Im zweiten Halbjahr konnten die Spinnereien jedoch die Garnlager teilweise wieder abbauen.

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