Werkzeugspannung

Röhm Spanntechnik AG: Spannlösung bringt Flexibilität u. Produktivität

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Wettbewerbsvorteil Liefertreue sicherstellen

Das wird vor allem bei der Bearbeitung der Leuchtenaufnahmen aus Aluminium deutlich. Was ein Schweizer Tüftler ersonnen hat, wird bei Werder Feinwerktechnik Realität. Luxlight-LED-Lampen und -Leuchten aus der Schweiz sind dabei, den europäischen Markt zu erobern. Aufgrund ihres geringen Stromverbrauchs, ihrer langen Lebensdauer, aber vor allem wegen ihrer grossen Leuchtkraft sind sie immer mehr gefragt. «Das führt dann schon zu Bestellungen in Losgrössen von 2500 Stück und mehr, die zeitnah geliefert werden müssen», erwähnt Werder. Da es sich häufig um Ausstattungen für grosse Bauprojekte wie Einkaufszentren, Lagerhallen oder Autohäuser handelt, werden die Mengen- und Terminanforderungen verständlich. «Bei Neuinstallationen oder Umbauten erzielen unsere Luxlight-LED-Produkte, integriert in neuen oder bestehenden Installationen, Energieeinsparungen von bis zu 70 % bei einer Lebensdauer von bis zu 50 000 Stunden und grossen CO2-Einsparungen. Darüber hinaus sind sie bleifrei und produzieren keine UV-Strahlung», berichtet der Luxlight-Gründer.

Das Innovative neben der LED-Technologie ist die Leuchten-Aufnahme mit einem Anschlusssystem, das das Anschliessen und einfache Auswechseln der Leuchten ermöglicht. Dafür müssen Fräsungen für die Aufnahme in den Aluminiumring eingebracht und entgratet werden. Hierzu spannen die PKF-Präzisions-Kraftspannfutter von Röhm sehr filigran und dennoch sicher und hochgenau. Je Werkstück werden zwei gegenüberliegende Aussparungen in die Ringwand gefräst. Anschliessend wird mit einer Bürste entgratet. Dabei darf sich der dünne Aluminiumring nicht verformen. Die Automatisierung des gesamten Prozesses wird gerade vorbereitet und soll bei Bedarf in Zukunft auch mannlos ablaufen.

Teile werden unter Fertigungsaspekten konstruiert

Das Projekt verdeutlicht in hohem Masse die Kompetenz der Werder Feinwerktechnik, denn mit der zuverlässigen Fertigung war es hier nicht getan. Die Aargauer haben das Teil nach ersten Kundengesprächen zunächst konstruiert. «Ein Idealfall», meint Stäger, «denn so konnten wir das Werkstück auch unter Fertigungsaspekten gestalten. Das vereinfacht später die Herstellung und der Kunde spürt das an geringeren Kosten.» Und Werder ergänzt: «Je früher die Kunden uns hinzuziehen, desto besser kann sich das für ihn später bei den Herstellungskosten auswirken.»

Mit der fast 60-jährigen Erfahrung, die das Unternehmen verkörpert, verfügen die Spezialisten bei Werder auch über das nötige Rüstzeug. «Und wenn unsere passende Lösung genauso zum Erfolg beitragen kann, dann sind wir mit offenen Ohren und unserer Erfahrung gerne wieder dabei», verspricht Casafina. Claude Werder hört das gern, denn «die Zusammenarbeit hat sich als sehr gut herausgestellt.» Und so sind alle zu Gewinnern geworden. <<

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