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Instandhaltung Schaeffler Gruppe: Wälzlagerschmierung online überwacht

| Redakteur: Bernhard Herzog

>> Die Schaeffler Gruppe Industrie hat in Zusammenarbeit mit Freudenberg Dichtungs- und Schwingungstechnik und dem Schmierstoffexperten Klüber Lubrication einen Schmierfettsensor inklusive Auswerteelektronik entwickelt, mit dem im Wälzlager bei laufendem Betrieb der Zustand des Schmierfettes analysiert werden kann.

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Prinzipieller Aufbau des optischen Sensorkopfes.
Prinzipieller Aufbau des optischen Sensorkopfes.
( Schaeffler Gruppe)

her. Mit der Online-Überwachung ist es möglich, den Schmierfettaustausch genau zu planen und Zustandsänderungen des Fettes zu detektieren, lange bevor es zu Schädigungen im Wälzlager kommt. Der Fettwechsel wird sich somit zukünftig am tatsächlichen Bedarf orientieren und nicht mehr einfach zeitgesteuert sein. Das reduziert Aufwand und Kosten und schont gleichzeitig Umwelt und Ressourcen. Ausfallzeiten durch Betriebsstörungen werden ebenso reduziert wie Schmierstoff-, Instandhaltungs- und Ersatzteilkosten. Gleichzeitig steigen Nutzungs- und Wirkungsgrad der Anlagen.

Bestimmende Grösse der Instandhaltung

Die Fettgebrauchsdauer wird im Rahmen der vorbeugenden Instandhaltung zur bestimmenden Grösse, wenn sie kleiner ist als die Lagerlebensdauer. In diesem Fall werden Lager in der Regel nachgeschmiert, wenn die Hälfte der sogenannten Fettgebrauchsdauer erreicht wird. Der grosse Nachteil bei diesem gängigen Verfahren ist, dass absolut nichts über den Zustand des Fettes bekannt ist. Wollte der Anwender Angaben über das Fett im Lager haben, standen ihm bisher nur die Probeentnahme und die anschliessende teure und zeitaufwändige Analyse im Labor zur Verfügung.

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