Suchen

Schutzbekleidung Schutzanzüge funktionieren wie eine zweite Haut

| Autor / Redakteur: Paul Bryce und Norbert Jahn / Victoria Sonnenberg

Es gibt Arbeitsbereiche, bei denen eine herkömmliche Berufskleidung zum Schutz nicht ausreicht. Im Umgang mit Chemikalien oder gesundheitsgefährdenden Flüssigkeiten und Partikeln bedarf es einer Barriere, die den Träger zuverlässig schützt. Dann sind spezielle Schutzanzüge erforderlich.

Firmen zum Thema

Der Schutzoverall M5000 besteht aus einem hochleistungsfähigem Multilagenmaterial, welches leicht, stark und lange haltbar ist.
Der Schutzoverall M5000 besteht aus einem hochleistungsfähigem Multilagenmaterial, welches leicht, stark und lange haltbar ist.
(Bild: Microgard)

In Hinblick auf die Gesundheit ist die Schutzkleidung eine wichtige Schutzmaßnahme. Dabei muss sie viele Kriterien erfüllen und – je nach Einsatzzweck – unterschiedliche Schutzfunktionen vorweisen. Diese werden durch gesetzliche Vorgaben und Normen definiert. Besonders die persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist eine spezielle Ausstattung, die den Träger beim Umgang mit Gefahrstoffen schützt. Die Gefährdungsanalyse dient als Basis für die Auswahl geeigneter Schutzbekleidung.

Grad der Gefährdung entscheidet Art der Schutzkleidung

Im Rahmen dieser Gefährdungsanalyse wird von den Unternehmen beurteilt, mit welcher schützenden Kleidung die Mitarbeiter ausgestattet werden müssen, um sie vor gesundheitsschädlichen Einflüssen zu bewahren. Je nach Grad der Gefährdung (Art der Gefahrstoffe, Intensität im Umgang et cetera) braucht es die genau abgestimmte Schutzkleidung.

Bildergalerie

In zahlreichen Industrie- und Produktionszweigen gehört der Umgang mit Gefahrstoffen zum Alltag. Chemikalien, Farben, Pestizide oder Asbeste und bestimmte Faserverbindungen sind beispielsweise Gefahrstoffe, die die Gesundheit massiv beeinträchtigen und schädigen können. Der richtige Schutzanzug ist daher eine Präventivmaßnahme, um diese Stoffe zuverlässig und konsequent abzuwehren. Die Overalls müssen zertifiziert und normgerecht sein. Gemeinsam ist allen Produkten ebenfalls, dass sie der PSA-Kategorie III unterliegen.

Notwendigkeit von Schutzanzügen resultiert aus der Gefahrenanalyse

Konkret ist im Umgang mit minderkonzentrierten Gefahrstoffen ein Schutzoverall erforderlich, der beispielsweise sprühdicht und partikelabweisend ist. Kommt der Mitarbeiter bei seiner täglichen Arbeit mit hochkonzentrierten Chemikalien in Berührung, so trägt er einen geeigneten Schutzoverall, der eine Barriere gegen diesen Gefahrstoff bildet, also praktisch als undurchlässige, zweite Haut fungiert.

Generell sind Schutzanzüge notwendig, wo die Gefährdungsanalyse eine Gefahr einer gesundheitlichen Beeinträchtigung sieht. Berufe, in denen die Mitarbeiter in Kontakt mit gesundheitsgefährdenden Substanzen kommen können, bedürfen einer speziellen Aufmerksamkeit.

(ID:34832770)