Suchen

WEF Global Competitiveness Report 2012-2013 Schweiz ist Nummer eins

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Die Schweiz bleibt die Nummer eins, denn auch dieses Jahr gilt die Schweiz als wettbewerbsfähigstes Land der Welt . Zu diesem Fazit kommt der Global Competitiveness Report 2012-2013 des WEF. Er zeigt auch auf, dass der Norden und Süden Europas wirtschaftlich auseinander driften.

Firma zum Thema

Das WEF hat die Schweiz als weltweit wettbewerbsfähigstes Land eingestuft.
Das WEF hat die Schweiz als weltweit wettbewerbsfähigstes Land eingestuft.
(Bild: WEF)

Die Schweiz ist gemäss dem jährlichen Bericht des World Economic Forum (WEF) erneut das wettbewerbsfähigste Land der Welt. Die Schweiz verweist Singapur, Finnland, Schweden und die Niederlande auf die weiteren Plätze.

Der Bericht unterstreicht zudem, dass die Wettbewerbsfähigkeit zwischen den nordeuropäischen und den südeuropäischen Ländern weiter auseinanderdriftet.

Finanzkrise konsolidiert Wettbewerbsposition

Seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 konsolidierten die Schweiz sowie die Länder in Skandinavien und Westeuropa ihre starke Wettbewerbsposition. Deutschland hielt sich stabil auf Rang sechs. Das Vereinigte Königreich rückte vom zehnten auf den achten Platz vor.

Südeuropa kaum konkurrenzfähig

Auf den hinteren Rängen landeten südeuropäische Länder. Spanien liegt auf Rang 36 und Italien auf dem 42. Platz. Griechenland landete wettbewerbsmässig weit abgeschlagen auf Rang 96. Diese Staaten leiden gemäss Bericht nach wie vor an makroökonomischen Unausgewogenheiten, ungenügenden Finanzierungsmöglichkeiten, starrem Arbeitsmarkt und Innovationsrückstand.

USA Motor für Innovationen

Die USA bleiben ein Motor für weltweite Innovationen, auch wenn sie vom fünften auf den siebten Platz abgerutscht sind. Die US-Geschäftsleute beklagten sich neben wirtschaftlichen Schwächen des Landes auch über institutionelle Mängel. Besonders ins Gewicht fallen gemäss WEF das Misstrauen der Öffentlichkeit gegenüber der Politik und der Mangel an staatlicher Effizienz.

Asien hohlt auf

Von den asiatischen Nationen schafften es neben dem zweitplatzierten Singapur vier weitere Länder in die Top 20. Hongkong rückte von Rang elf auf den neunten Platz vor. Japan rutschte einen Rang nach hinten, blieb mit Rang zehn aber immer noch in den Top Ten. Rang 13 erreichte Taiwan, Südkorea Platz 19.

Unter den aufstrebenden Märkten belegt China Platz 29. Die Volksrepublik fiel aber drei Plätze zurück. Brasilien gewinnt einen Platz und steht neu auf dem 48. Rang. Im Gegensatz dazu verlieren Indien (Platz 59) und Russland (67) weiter leicht an Boden. <<

(ID:35443950)