Aluminium-Verband Schweiz Schweizer Aluindustrie: Zweistellige Einbussen

Redakteur: Sergio Caré

Schweizer Aluminiumindustrie im Griff der negativen Wechselkurssituation: Zweistellige Einbussen in 2015 – Stabilität auf niedrigem Niveau für 2016 erwartet.

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Aluminiumbänder werden in der Lebensmittelindustrie zur Herstellung von Dosen genutzt.
Aluminiumbänder werden in der Lebensmittelindustrie zur Herstellung von Dosen genutzt.
(Bild: IGORA)

Zürich - Der starke Franken belastete das Jahresergebnis der überwiegend exportorientierten Schweizer Aluminiumindustrie: Die Press- und Walzwerke mussten 2015 eine Reduktion von 10 Prozent bei den produzierten Tonnagen auf 227‘500 Tonnen gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Für das laufende Jahr wird keine wesentliche Verbesserung erwartet. „Um es positiv auszudrücken: Es könnte schlimmer sein“, konstatierte Markus Tavernier, Verbandspräsident.

Stabilität für 2016 erwartet

Im Jahresergebnis spiegle sich der verschärfte Preiskampf und Margendruck wider, dem die Schweizer Aluminiumindustrie anhaltend durch die negative Wechselkurssituation ausgesetzt sei. Nach Anwendermärkten betrachtet sorgte das Transportwesen inklusive Flugzeugbau für die grössten Produktionsauslastungen und Zuwachsraten. Konstant auf gutem Niveau bewegten sich auch die Aufträge aus dem Bauwesen. Der Verpackungsmarkt für Aluminium zeigte sich im 2015 ebenfalls positiv. „Novelis oder auch die DGS Druckguss Systeme blicken bereits mit gutgefüllten Auftragsbüchern auf ein erfolgsversprechendes Jahr 2016“, verdeutlichte Marcel Menet exemplarisch. <<

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