Schweizer Jugend fräst!

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Die Fraisa SA als weltweit führendes Unternehmen der Zerspanungsindustrie, fordert und fördert seit Jahren den Schweizer Technologienachwuchs. Bereits zum 25. Mal werden dieses Jahr die «Tool Champions» organisiert, eine Art Schweizer Meisterschaft der Polymechaniker.

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Nils Anderer aus Zug ist der Gewinner des CNC-Wettbewerbs und kann für ein Jahr das Auto benutzen. (Bild: Fraisa)
Nils Anderer aus Zug ist der Gewinner des CNC-Wettbewerbs und kann für ein Jahr das Auto benutzen. (Bild: Fraisa)

Mit dem Wettbewerb, bei dem heuer 1268 Lernende, aus allen Landesteilen mitmachten, unterstreicht das Bellacher Familienunternehmen sein Vertrauen in die Zukunft des Technologiestandorts Schweiz. Das Fraisa Nachwuchs-Engagement gilt schweizweit als wegweisend. Die Zahlen sind eindrücklich und höchst erfreulich: Der Schweizer Technologienachwuchs ist gut bestückt. Und: Er sucht die Herausforderung und den Wettkampf mit seinesgleichen. In den letzten 25 Jahren haben über 30'000 Jugendliche aus allen Landesteilen an den «Fraisa Tool Champions» teilgenommen – und die Zahl nimmt laufend zu. Dabei sind die Aufgaben, welche die Lehrlinge zu lösen haben, sehr anspruchsvoll: Es gilt aus einer vorgegebenen Teilezeichnung durch Fräsen, Bohren und Gewindescheiden ein perfektes Werkstück herzustellen. Dabei wählen die Teilnehmer zwischen konventionellen oder – seit zwei Jahren – CNC-gesteuerten Maschinen. Die Bearbeitung der von Fraisa zur Verfügung gestellten Rohlinge erfolgt im Lehrbetrieb oder in einem Lernzentrum, sie ist zeitlich strikt limitiert. Gerade mal 4 Stunden und 15 Minuten hat ein Kandidat Zeit, sein Werkstück zu vollenden. Beim CNC-Wettbewerb mit insgesamt 256 Teilnehmenden sind die Zeitvorgaben etwas grosszügiger bemessen.

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