Mobilität

Serienstart für Brennstoffzellenbus in Tokio

| Redakteur: Sergio Caré

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(Bild: Toyota)

Toyota präsentiert seinen Brennstoffzellenbus, der im Notfall auch als Elektrogenerator genutzt werden kann. Bis zur Olympiade in Tokio sollen 100 Soras im Einsatz sein.

In Japan ist der erste Toyota Brennstoffzellenbus erhältlich. Vom 'Sora' werden im Ballungsraum Tokio bis zu den Olympischen und Paralympischen Spielen im Jahr 2020 über 100 Modelle unterwegs sein. Der Name des neuen Busses versinnbildlicht den Einsatz von Wasserstoff, der in der Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt wird.

Im Notfall ein Generator

Sora ist eine Abkürzung und steht für Sky, Ocean, River und Air. Im Fahrzeug arbeiten zwei Antriebssystem die bekannte sind aus der Brennstoffzellen-Limousine Toyota Mirai. Dadurch zeichnet sich der Bus durch sein Umweltverträglichkeit aus, denn es stösst lediglich Wasserdampf aus: Weder CO2 noch sonstige schädliche Emissionen aus. Es ist innen wie aussen sehr leise und erzeugt praktisch keine Vibrationen. Die beiden Brennstoffzellen im Sora erzeugen nicht nur für den Vortrieb elektrische Energie, wahlweise kann der Bus sie auch abgegeben. Im Notfall kann er als Stromquelle genutzt werden und so die Spannungsversorgung von Krankenhäuser und Notunterkünfte sichern.

Sicherheit geht vor

Im japanischen Brennstoffzellenbus präsentiert Toyota zudem erstmals gezeigte Innovationen, die den Komfort der Fahrgäste und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer massgeblich erhöhen soll. So kann zum Beispiel die Beschleunigung dank stufenlosem elektrische Antrieb kontrolliert werden und ermöglicht so ein aussergewöhnlichen Antriebskomfort. Dank einer innovativen Kontrolleinheit beschleunigt der Bus von Start weg sanfter zugunsten zusätzlicher Sicherheit für stehende Fahrgäste, als die traditionellen Automatikgetriebe. Die kameragesteuerte Umgebungsüberwachung mit acht hochauflösende Kameras, die innerhalb und ausserhalb des Fahrzeugs angebracht sind, erkennen an Bushaltestellen Fussgänger und Radfahrer im Umfeld des Busses und warnen den Fahrer, wenn nötig.

Das Konzept des Sora deckt sich mit den Zielen der im vergangenen Jahr vom japanischen Konzern ins Leben gerufenen globalen Unternehmensinitiative 'Start Your Impossible'. Die Marketingkampagne soll den Wandel von Toyota zum Mobilitätsunternehmen würdigen. Die Kampagne bringt das langfristige Bestreben zum Ausdruck, eine integrative und nachhaltige Gesellschaft zu schaffen, in der jeder durch Entschlossenheit und mit Hilfe von Toyota Technologien scheinbar Unmögliches erreichen kann.

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