3D-Druck-Anwendung des Jahres Siemens erhält Auszeichnung für industriellen 3D-Druck

Redakteur: Sergio Caré

Siemens erhält die internationale Auszeichnung in der Kategorie «3D-Druck-Anwendung des Jahres» für die weltweit ersten erfolgreich getesteten Gasturbinenschaufeln aus dem 3D-Drucker.

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Phil Hatherley, General Manager bei der Siemens-Tochtergesellschaft Materials Solutions, hält seine Dankesrede auf der Preisverleihung in London.
Phil Hatherley, General Manager bei der Siemens-Tochtergesellschaft Materials Solutions, hält seine Dankesrede auf der Preisverleihung in London.
(Bild: Siemens)

Siemens gewinnt den «3D Printing Industry Award» in der Kategorie «3D-Druck-­Anwendung des Jahres». Das Unternehmen wurde für den weltweit ersten er­folgreichen Test von additiv gefertigten Gasturbinen­schaufeln geehrt. Michael Petch, Chefredakteur der Plattform «3Dprintingindustry.­com», überreichte Vertretern von Siemens die Auszeichnung bei der Preisverleihung mit internationalen Additive-Manufacturing-Experten in London.

Zu Beginn dieses Jahres konnte Siemens einen Durchbruch im 3D-Druck vermelden: Ein internationales Team mit Siemens-Ingenieuren aus Finspång in Schweden, Lincoln in Grossbritannien und Berlin zusammen mit Experten von Materials Solutions in Worcester, Grossbritannien, absolvierte den ersten erfolgreichen Test von vollständig mit Additive Manufacturing (AM) gefertigten Gasturbinenschaufeln unter Volllast in einer Gasturbine. Die Leser von «3Dprintingindustry.­com», einer führenden Online-Plattform in der Industrie, wählten in den letzten Wochen diesen Erfolg in einem der anspruchsvollsten Anwendungsfelder für die AM-Technologie zur besten 3D-Druck-Anwendung des Jahres. «Wir sind sehr glücklich, diese Auszeichnung für unsere gedruckten Turbinenschaufeln zu erhalten, und wir sind besonders stolz auf diesen Preis, weil die Stimmen aus der 3D-Druck-Community stammen», sagte Phil Hatherley, General Manager der Siemens-Tochtergesellschaft Materials Solutions. «Mit dieser Auszeichnung zeigen wir, dass Siemens als Vorreiter in der Technologieentwicklung eine entscheidende Rolle in der Zukunft der additiven Fertigung spielen kann. Und wir sind bereit für die nächsten Schritte in dieser Entwicklung.» Additive Manufacturing hat das Potenzial, eine Schlüsseltechnologie in der Fertigung von Gasturbinenkomponenten zu werden. Siemens investierte deshalb von Anfang an in diese neue Technologie und treibt die Industrialisierung und Kommerzialisierung des Verfahrens weiter voran. Neben den ausgezeichneten Turbinenschaufeln entwickelt das Unternehmen bereits serienreife Lösungen zur Fertigung von Brennerdüsen und für die Reparatur von Brennerspitzen für Gasturbinen. Das internationale Expertenteam mit Innovationszentren in Schweden, Deutschland und Grossbritannien entwickelt mit den neuen Designmöglichkeiten spezifische Lösungen für die Kunden von Siemens.

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