Internet der Dinge Siemens-TCS-Kooperation bei industriellen IoT-Anwendungen für MindSphere

Redakteur: Sergio Caré

Um neue Dienstleistungen und Entwicklungen für das Internet der Dinge anbieten zu können, kooperiert Siemens mit TCS. Die Unternehmen wollen ihre Kunden durch neue Datenanalysen unterstützen.

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Um neue Dienstleistungen und Entwicklungen für das Internet der Dinge anbieten zu können, kooperiert Siemens mit TCS. Die Unternehmen wollen ihre Kunden durch neue Datenanalysen unterstützen.
Um neue Dienstleistungen und Entwicklungen für das Internet der Dinge anbieten zu können, kooperiert Siemens mit TCS. Die Unternehmen wollen ihre Kunden durch neue Datenanalysen unterstützen.
(Bild: Siemens)

Zürich – Tata Consultancy Services (TCS), einer der weltweit führenden Anbieter von IT-Services, Beratungsleistungen und Geschäftslösungen, und Siemens arbeiten künftig bei Innovationen für das Internet der Dinge zusammen. Kunden aus den Branchen Fertigung, Energiewirtschaft, Gebäudemanagement, Gesundheitswesen und Bahnbetreiber profitieren durch die Partnerschaft von neuen Dienstleistungen und Erkenntnissen auf Basis von Datenanalysen. Die Grundlage bildet dabei MindSphere, das cloudbasierte, offene Betriebssystem für das Internet der Dinge (IoT) von Siemens.

TCS wird neue Anwendungen für MindSphere entwickeln. Mit diesen können Kunden von Analysen und neuen digitalen Dienstleistungen profitieren, etwa im Bereich vorausschauende Wartung und Energiemonitoring, dabei neue, innovative IoT-basierte Geschäftsmodelle entwickeln und so von der Digitalisierung profitieren.

«Wir arbeiten bereits seit mehreren Jahren gemeinsam mit Siemens an Technologie-Innovationen. Durch die Vereinbarung für MindSphere intensivieren wir unsere Partnerschaft, Kunden profitieren nicht nur von der Kompetenz in der Anwendungsentwicklung und der System­integration, sondern auch von den unmittelbar bei der Plattformentwicklung gewonnenen Erfahrungen», sagt Milind Lakkad, Global Head of Manufacturing bei Tata Consultancy Services.

Der Schwerpunkt der Vereinbarung liegt zunächst auf Fertigungsunternehmen. Hier ermöglichen IoT-Anwendungen – durch Nutzung der in Produktionsprozessen entstehenden, immensen Datenmengen – bedeutende Innovationen in Bezug auf Anlagenleistung und Datenaustausch. Im Rahmen der Partnerschaft unterstützt TCS auch Entwicklungen rund um MindConnect Nano. Das Cloud Gateway wird eingesetzt, um Anlagen und Maschinen mit Cloud-Lösungen zur Datenanalyse zu verbinden.

«Die Kompetenz von TCS für Software-Entwicklung und Implementierungen macht das Unternehmen zu einem wertvollen Partner für Siemens und unsere Kunden. Wir werden gemeinsam die Kunden dabei unterstützen, Daten zu bewerten und zu nutzen. Diese können den Weg zu völlig neuen Geschäftsmodellen ebnen, beispielsweise den Verkauf von Betriebsstunden oder erbrachter Leistungen anstatt der Maschinen selbst», erklärt Steve Bashada, Executive Vice President und General Manager von MindSphere bei Siemens. So lassen sich Stillstandszeiten, Wartungskosten und Energieverbrauch reduzieren, während die Lebensdauer der Maschinen steigt.

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