«Multicon»-Werkzeugbeschichtung bringt Leistungssprung Stahlbearbeitung: maximale Prozessstabilität

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Stahl ist in der industriellen Fertigung allgegenwärtig und verlangt von Werkzeugen und Beschichtungen Höchstleistungen. Mit dem neusten HiPIMS-Schichtwerkstoff «Multicon» bietet Cemecon eine leistungsstarke Lösung speziell für das Fräsen und Bohren von Guss und Stählen zwischen 30 und 50 HRC an – sowohl für die Nass- als auch für die Trockenbearbeitung.

Praxisbeispiele zeigen, wie «Multicon» die Produktivität steigert. Beim Fräsen von Vergütungsstahl (1400 N/mm²) konnte die Standzeit um knapp 30 Prozent gesteigert werden im Vergleich zu einer mittels Arc-Technologie abgeschiedenen AlCrN-Beschichtung.(Bild:  Cemecon)
Praxisbeispiele zeigen, wie «Multicon» die Produktivität steigert. Beim Fräsen von Vergütungsstahl (1400 N/mm²) konnte die Standzeit um knapp 30 Prozent gesteigert werden im Vergleich zu einer mittels Arc-Technologie abgeschiedenen AlCrN-Beschichtung.
(Bild: Cemecon)

AlCrN-Beschichtungen sind seit vielen Jahren neben AlTi(Si)N-basierten Schichten in der Stahlbearbeitung zu finden – früher auch als Sputter-Variante bei Cemecon. Ein Grossteil der eingesetzten Beschichtungen wird mit dem Arc-Verfahren abgeschieden. Zwar haben sich diese Lösungen vielfach bewährt, es waren jedoch kaum Leistungssteigerungen möglich.

«Hier kommt nun die HiPIMS-Technologie ins Spiel: Sie erzeugt extrem glatte, dichte und homogene Beschichtungen mit hoher Haftung. Dies eröffnet neue Potenziale in der Stahlzerspanung. Der neue HiPIMS-Schichtwerkstoff ‹Multicon› ist die konsequente Weiterentwicklung unserer AlCrN-Sputterbeschichtungen – mit klaren Vorteilen in puncto Leistung und Standzeit, vor allem gegenüber Arc-Varianten», so Manfred Weigand, Produktmanager Round Tools bei Cemecon.

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Massgeschneidert für Stähle von 30 bis 50 HRC

Mit «Multicon» schliesst Cemecon die Lücke zwischen den HiPIMS-Schichtwerkstoffen «Ferrocon» und «Inoxacon». Während «Ferrocon» ideal für weiche Stähle und «Inoxacon» für den oberen Bereich der mittleren Stähle sowie Edelstähle geeignet ist, wurde «Multicon» für Stähle mit einer Härte zwischen 30 und 50 HRC entwickelt.

Vergütungsstahl: Standzeitsteigerungen von circa 30 Prozent

Praxisbeispiele aus der Stahlbearbeitung zeigen, wie «Multicon» die Produktivität steigert. Beim Fräsen von Vergütungsstahl (1400 N/mm²) mit einem VHM-Fräser wurden Standzeitsteigerungen von ca. 30 Prozent im Vergleich zu einer mittels Arc-Technologie abgeschiedenen AlCrN-Beschichtung erzielt. Manfred Weigand: «Und das ist noch lange nicht alles: Einige Anwender berichten sogar von Standzeitverbes­serungen zwischen 50 und 80 Prozent.» Möglich werden diese herausragenden Ergebnisse dank der Kombination aus optimal abgestimmter Werkzeuggeometrie und angepasster HiPIMS-Beschichtung, die in enger Zusammenarbeit zwischen Cemecon und dem jeweiligen Werkzeughersteller entsteht. So kann «Multicon» das volle Potenzial entfalten.

«Multicon» setzt neue Massstäbe

«Für Unternehmen, die in der Stahlbearbeitung maximale Prozessstabilität benötigen, ist ‹Multicon› die ideale Lösung. Die Beschichtung kombiniert die Eigenschaften von AlCrN-Beschichtungen mit den Vorteilen der HiPIMS-Technologie und hebt die Performance von Fräs- und Bohrwerkzeugen auf ein neues Niveau. Mit ‹Multicon› bietet Cemecon eine zukunftssichere Lösung, die die Anforderungen der modernen Fertigung erfüllt», fasst Manfred Weigand zusammen.

Eigenschaften der neu entwickelten «Multicon»-Beschichtung

- AlCrN-basierter Schichtwerkstoff
- HiPIMS-Beschichtungstechnologie
- zum Fräsen und Bohren von Guss und Stählen zwischen 30 und 50 HRC
- für Nass- und Trockenbearbeitung
- optimales Verschleissverhalten, exzellente Haftung, extrem glatt
- maximale Einsatztemperatur von 1100°C
- dunkelgraue Farbe
- erhältlich in 3 µm Schichtdicke für Schaftwerkzeuge

Weitere Informationen

(böh)

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