Swissmem-Präsident Hans Hess schaut trotz der stagnierenden Umsätze sehr zuversichlich in die Zukunft. Grund: die Schweizer MEM-Industrie weiss sich auf die schwierigen Rahmenbedigungen perfekt einzustellen. (Böhm) (Archiv: Vogel Business Media)

MEM-Industrie: 2011 schwieriges Jahr

Die Frankenstärke hat in der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) besonders in der zweiten Jahreshälfte tiefe Spuren hinterlassen. Über das ganze Jahr gesehen stagnierten im Vergleich zum Vorjahr die Auftragseingänge und Umsätze. Die Unternehmen sind gezwungen, auch unpopuläre Massnahmen umzusetzen, um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zurück zu gewinnen. Zudem sind die Unternehmen gezwungen ihre Effizienz zu steigern, was nach Aussage von Hans Hess, Präsident Swissmem, die Zukunftsaussichten des Werkplatzes Schweiz stärken wird.

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Die IVAC-Zylinder sind eine integrierte Einheit, die Ventil, Geschwindigkeitsregulierung, Dämpfung und Sensoren in einem einzigen Antriebspaket kombinieren. (Bild: Norgren)
IVAC-Zylinder von Norgren

Sparsame Hochleistungszylinder

>> Norgren hat ein innovatives Hochleistungssortiment von Zylindern entwickelt, die den Energieverbrauch und die Betriebskosten für Erstausstatter und Endverbraucher bei einer Reihe von Betriebsanwendungen erheblich reduzieren können. Neben einer Industrie-Variante (IP65) für den allgemeinen Maschinenbau ist auch eine Cleanline-Variante mit IP67-Schutz erhältlich.

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Bildergalerien

 (Bild: Bosch)
Industrie 4.0

Big Data – der neue Rohstoff der Wirtschaft

Maschinen und Fertigung steuern und überwachen sich selbst. Der Mensch wird zum Dirigenten dieses grossen Industrie-4.0-Konzerts. Die Partitur: gigantische Datenmengen aus Sensoren, Aktoren, Steuerungen und MDE-Systemen – Big Data. Doch die «grossen Daten» gewinnen erst an Wert, wenn aus ihnen Wissen wird, Basis für vorausschauende Informationsmodelle.

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Auch aufwendige Vorrichtungen, hier für die Durchführung von automatisierten Laserschweissungen, gehören zum Gesamtumfang eines Auftrags. (Bild: Klaus Vollrath)
Blech in jeder Variante – und auf den Tag genau

Moderne Organisationsstruktur bringt Termintreue

Hersteller komplexer technischer Systeme müssen meist enge Liefertermine einhalten. Wenn sie Teile der Wertschöpfung ausgelagert haben, setzt die Einhaltung ihrer eigenen Terminverpflichtungen eine pünktliche Versorgung durch ihre Zulieferer voraus. Für Blechbearbeiter, die eine variantenreiche Fertigung mit meist kleinen Serienlosgrössen zu bewältigen haben, ist das nicht einfach. Dank konsequenter Neuausrichtung der Fertigungsorganisation konnte ein deutscher Blechverarbeiter seine Lieferperformance deutlich verbessern.

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Das isostatische Fertigungssystem Dorst PH 450 mit Bearbeitungsstationen zur Herstellung von Flachgeschirren und Schüsseln unterschiedlichster Konturen. (Bild: Bachmann)
Sicherheit beim Pressen

Modulares Safety-Konzept

Die Firma Dorst aus Kochel am See gehört zu den führenden Anbietern von Anlagen für die Herstellung keramischer und pulvermetallurgischer Produkte. Die Fertigungssysteme und Pressen sind modular aufgebaut und orientieren sich eng an den jeweiligen Bedürfnissen der Kunden. Eine vergleichbare Flexibilität hat Dorst auch für die Automation und Sicherheitssteuerung seiner Anlagen gesucht – und im Bachmann-M1-Automatisierungssystem mit integriertem Sicherheitspaket gefunden.

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