Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 untersuchte Gestaltungsoptionen und Handlungsfelder für den erfolgreichen Einsatz von KI in der Industrie. Im Bild: Titelbild der daraus entstandenen Publikation «Künstliche Intelligenz und industrielle Arbeit». (Bild: Acatech)
Perspektiven und Gestaltungsoptionen

Wie Künstliche Intelligenz die industrielle Arbeit optimieren kann

In der Publikation «Künstliche Intelligenz und industrielle Arbeit» des Forschungsbeirats Industrie 4.0 zeigen das Fraunhofer IEM und das Fraunhofer IML Gestaltungsoptionen und Handlungsfelder auf, wie KI in der deutschen Industrie erfolgreich eingesetzt werden kann. Ziel ist sowohl eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit als auch eine Aufwertung von Arbeitsplätzen. Der KI-Einsatz beinhaltet Produktionsabläufe planen, Montagetätigkeiten übernehmen, Steuerungen programmieren oder Lager organisieren.

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Presshärten: erwärmtes Blech (Platine) kurz vor der Umformung in der Presse. Im Projekt EmulDan werden Energieeinsparpotenziale durch gezielte Temperaturanpassungen innerhalb der Toleranzbereiche aufgezeigt. (Bild: Fraunhofer IWU)
«EmulDan»: Energieeffizienz in der Produktion durch multivalente Datennutzung

Durchschnittlich bis zu 20 Prozent weniger Energieverbrauch beim Umformen und in der Zerspanung

EmulDan steht für «Energieeffizienz in der Produktion durch multivalente Datennutzung». Im gleichnamigen Verbundprojekt belegten das Fraunhofer IWU und seine Industriepartner, dass deutlich verbrauchsärmere Prozessrouten bei gleichbleibender Bauteilqualität möglich sind, teilweise lässt sich sogar die Bearbeitungsdauer verkürzen. Und nicht nur das: Werden Prozesse konsequent energieeffizient ausgelegt, sinkt auch der Wartungsaufwand bei Produktionsmitteln. EmulDan setzt bei der Architektur der Datenerfassung an und liefert wichtige Erkenntnisse sowohl für KI-basierte Modelle als auch für verbesserte manuelle Steuerungsmöglichkeiten.

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Leichtbau im All: «Koreasat-5A». (Bild:Thales Alenia Space)
Generativer 3D-Metalldruck

3D-gedruckt für den Orbit

Thales Alenia Space und Poly-Shape bauen das grösste 3D-Metalldruckbauteil Europas für Satelliten. Das pulverbettbasierte Laserschmelzen kam dabei zum Einsatz. Florence Montredon, Additive Manufacturing Technology Development Manager bei Thales Alenia Space, und Stéphane Abed, CEO der Poly-Shape SAS, berichten im SMM-Interview über das spektakuläre Projekt.

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Der InSight-Lander ist Anfangs Mai 2018 von Kalifornien aus Richtung Mars gestartet und soll Ende November nach 485 Millionen Kilometern auf dem Mars landen. (Bild: NASA)
InSight Mars Mission

Mit der ETH an Board zum Mars

Das Nasa Discovery Programm will mit verschiedenen Missionen unser Sonnensystem erkunden. Die InSight Mission ist Teil des Dicovery Programm und hat Anfang Mai den InSight-Lander Richtung Mars geschickt. Mit an Bord ist Steuerungs- und Datenerfassungstechnik von der ETH Zürich.

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Bildergalerien

Swissloop Tunneling gewinnt in Texas mit der selbstentwickelten Mikrotunnelbohrmaschine «Groundhog Beta» (Bild: EMPA)
Swissloop Tunneling Projekt

1. Platz für «Swissloop Tunneling» - Von Elon Musk initiiertes Projekt

Am Finale der «Not-a-Boring Competition 2024» im texanischen Bastrop setzte sich das Team von «Swissloop Tunneling» dank eines erfolgreichen Bohrprozesses mit einer selbstentwickelten Mikrotunnelbohrmaschine durch. Dem von der Empa unterstützten Studierendenteam der ETH Zürich wurde damit der «Champion Award» verliehen. Dies ist nach mehrjährigem, intensivem Einsatz des Teams ein grosser Meilenstein in der Entwicklung hochkomplexer und innovativer Tunnelbohrtechnologien.

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Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften SATW hat in Zusammenarbeit mit Swissmem die Innovationskraft der produzierenden Schweizer Industrie analysiert. (Bild: Titelseite der Innovationskraftanalyse 2024). (Bild: SATW)
Innovationskraftanalyse 2024

Innovationskraft: Strategien für die produzierende Schweizer Industrie

Ist die Innovationsfähigkeit der Schweizer Industrie gefährdet? Trotz rückläufiger Beschäftigtenzahlen und Herausforderungen in Forschung und Entwicklung zeigt die neueste Analyse der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften SATW in Zusammenarbeit mit Swissmem, dass zukunftsorientierte Investitionen Innovation in der Industrie fördern können. Es gilt, die Chancen zu erkennen und strategisch vorzugehen.

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3D-Drucker mit beweglicher Druckplatte (Bild: ZHAW)
3D-Druck

Studenten der ZHAW entwickeln neuartigen 3D-Drucker

Dank eines sechs achsigen 3D-Druck Verfahrens können neu auch stark überhängende Geometrien wie beispielsweise kugelförmige Objekte hergestellt werden, ohne dass dazu eine zusätzliche Stützstruktur notwendig ist. Möglich gemacht haben dies zwei Masterstudenten an der ZHAW School of Engineering.

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Der mit Graphen verstärkte Beton könnte zum Laden von Elektroautos eingesetzt werden. (Bild: Talga)
Elektromobilität

Fahrspur lädt Elektroautos

Eine der Herausforderungen der E-Mobilität ist die Reichweite der Fahrzeuge. Nun hat das australische Unternehmen Talga in Zusammenarbeit mit Heidelberg Cement einen Betonbelag auf Basis von Graphen entwickelt, die wegen ihrer hohen elektrischen Leitfähigkeit das Laden von Elektroautos während der Fahrt möglich machen könnten.

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