Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. (Bild: VDW)
Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie

Werkzeugmaschinenbestellungen haben Talsohle erreicht

Im dritten Quartal 2025 sank der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie um 5 Prozent. Dabei gaben die Bestellungen aus dem Inland um 15 Prozent nach, während die Orders aus dem Ausland leicht um 1 Prozent zurückgingen. Von Januar bis September 2025 sank der Auftragseingang ebenfalls um 5 Prozent. Die Inlandsnachfrage fiel um 20 Prozent, während sich die Auslandsorders im Vergleich zum Vorjahr mit plus 2 Prozent stabilisierten.

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Bruttoinlandprodukt 2022-2027 Industrie, inklusive Landwirtschaft; real in Millionen Franken. Linie, rechte Skala; Daten in grau und Prognose in petrol; Prozentzahlen unterhalb Grafik sind Jahreswachstumsraten. (Bild: SECO, KOF)
KOF-Konjunkturprognose

US-Zölle prägen die Schweizer Wirtschaft

Für dieses Jahr rechnet die KOF unverändert mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) ohne internationale Sportgrossanlässe von 1.4 Prozent. Wegen der verschlechterten Wettbewerbsbedingungen durch die US-Zölle und einer anhaltend hohen wirtschaftspolitischen Unsicherheit, haben sich die Aussichten für 2026 verschlechtert. Das sportbereinigte BIP dürfte nächstes Jahr um 0.9 Prozent ansteigen. Das sind 0.6 Prozentpunkte weniger als noch im Sommer erwartet wurde.

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Die KMU-Mittelstandstudie 2025 zeigt die geopolitischen Herausforderungen und Chancen für Schweizer KMU. (Bild: Swiss Export)
KMU-Mittelstandstudie 2025

Weniger Optimismus bei Schweizer KMU

Nur noch 52 Prozent der Schweizer KMU sehen ihre wirtschaftliche Zukunft in den kommenden drei Jahren positiv. Der Optimismus im Mittelstand ist damit so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Das geht aus der aktuellen KMU-Mittelstandstudie von Swiss Export, Kearney, dem Swiss Institute for Global Affairs und Endress+Hauser hervor.

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3. Quartal 2025

Schweizer Tech-Industrie bleibt stark unter Druck

Die Geschäftslage der Schweizer Tech-Industrie bleibt angespannt. Trotz eines leichten Umsatzanstiegs im dritten Quartal weist die Branche in den ersten neun Monaten insgesamt rückläufige Umsätze, stagnierende Auftragseingänge und eine weiter sinkende Kapazitätsauslastung aus. Besonders belastend wirken die weltweit bestehenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten, der starke Schweizer Franken sowie die US-Zölle. Unter Druck stehen vor allem KMU.

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