Veranstaltung Thurgauer Technologietag: Blick in die industrielle Zukunft

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Additive Fertigungstechnologien, Robotersysteme und die Kombination von lokaler und globaler Produktion: Das waren die Hauptthemen des diesjährigen Thurgauer Technologietags. Er wurde am 28. März zum 14. Mal ausgerichtet und verzeichnete eine Rekordbeteiligung.

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Die Räumlichkeiten der Aerne Engineering AG in Arbon boten viel Platz für Technologiepräsentationen und Gespräche.
Die Räumlichkeiten der Aerne Engineering AG in Arbon boten viel Platz für Technologiepräsentationen und Gespräche.
(Bild: Infobüro Sinzig)

In den Hallen der Gastgeberin, der Arboner Aerne Engineering AG, wo Tage zuvor noch Maschinen standen und Ingenieure ihren Einsatz für den Werkplatz leisteten, herrschte reger Betrieb. Den über 350 Besuchern boten die Präsentationen von 37 Unternehmen und 20 Forschungs- und Hochschulinstituten ausreichend Gesprächsstoff und Anregungen.

Auch das Vortragsprogramm vermittelte Impulse. Es gehe darum, die Produktivität zu steigern, die Herstellkosten zu senken und so den Werkplatz Schweiz zu schützen, umriss Gastgeber Daniel Aerne bei seiner Begrüssung die Mission der Aerne Engineering AG. Sie beschäftigt mittlerweile rund 70 Mitarbeitende, darunter zur Hälfte Ingenieure, und ist ein Entwicklungsbüro mit eigener Produktion.

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Nächste industrielle Revolution

Noch stärker als Produkte und Innovationen bestimmten Produktions- oder Fertigungstechniken die Wertschöpfung und die Wettbewerbsfähigkeit, betonte Konrad Wegener, Professor für Produktionstechnik und Werkzeugmaschinen an der ETH Zürich. Der Einstieg in neue Fertigungstechnologien wie zum Beispiel in Additive Fertigungsmethoden, bekannt unter dem Schlagwort des 3-D-Drucks, biete durchaus Chancen, verlange aber noch intensive Forschung.

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